Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen
16 Kommentare
So sieht es aus, wenn in Frankfurt Stimmen ausgezählt werden. Bilder > Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) So sieht es aus, wenn in Frankfurt Stimmen ausgezählt werden.

18:56 Frankfurt

Die derzeit wahrscheinlichste Option in Frankfurt ist eine Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen (Schwarz-Rot-Grün wie die Landesflagge Kenias). Ein komfortable Mehrheit hätte auch eine Deutschlandkoalition aus CDU, SPD und FDP (Schwarz-Rot-Gelb). Die gilt jedoch als wenig wahrscheinlich, weil es zu große inhaltliche Differenzen zwischen SPD und Liberalen beispielsweise hinsichtlich der Gewerbesteuer gibt. Zudem würde die CDU ihren liebgewordenen alten Koalitionspartner nur ungern aufgeben. Genau aus diesem Grund ist die SPD wenig begeistert von der Kenia-Koalition, auf die nun alles zuzulaufen scheint.

18:51 Königstein
Die ALK ist in Königstein mit 35,7 Prozent (32,0) zur stärksten politischen Kraft avanciert und hat die CDU, die es im vorläufigen Endergebnis auf 30,5 Prozent (37,2) brachte, klar hinter sich gelassen. Auch  SPD mit 9,4 Prozent (10,9) und Grüne mit 6,7 Prozent (7,9) mussten Federn lassen, während die FDP einen großen Sprung auf 17,7 Prozent (11,8) machte.

18.48 Sensbachtal
Kurioses Ergebnis bei der Kommunalwahl in der Odenwald-Gemeinde Sensbachtal: Dort bekam die freie Wählergemeinschaft GFW/ÜWS nach dem vorläufigen Ergebnis vom Montag 100 Prozent der Stimmen. Allerdings war außer der GFW/ÜWS auch keine andere Partei angetreten. Und die Mehrheit der Wähler versagte der Wählergemeinschaft demonstrativ die Zustimmung. Von den 527 abgegebenen Stimmzetteln waren nur 22 gültig. Der Anteil der ungültigen Stimmen betrug damit 95,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 64,8 Prozent weit über dem landesweiten Schnitt von 48 Prozent
 
18.26 Weilbrunn
Das vorläufige amtliche Ergebnis für Waldbrunn (Westerwald) steht fest: Die CDU verliert abermals 2,9 Prozentpunkte, bleibt aber mit 45,8 Prozent stärkste Kraft im Gemeindeparlament. Die SPD sinkt minimal ab, ihr Ergebnis entspricht mit 21,2 Prozent genau dem Trendergebnis von Sonntagabend. Nur die Bürgerliste Waldbrunn legte zu: von 30 auf 33 Prozent.

18.15 Dornburg
Auch für Dornburg liegt inzwischen ein vorläufiges Endergebnis vor: Demnach steigert sich die CDU sogar noch minimal auf 57,4 Prozent. Die SPD verliert 2,4 Prozentpunkte und kommt nur noch auf 26,5 Prozent. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) holt 2,2 Prozentpunkte mehr und kommt damit auf 18,5 Prozent.
 

18.11 Uhr Kassel
Und noch ein Kirchen-Kommentar: Die Ergebnisse der Kommunalwahlen izeigten, dass das Grundvertrauen der Bürger in die Politik erschüttert ist -  so der kurhessische Bischof Martin Hein. Die demokratischen Kräfte müssten nun zusammenrücken: Sie müssten eine Entscheidungs- und Beteiligungskultur schaffen, "die es Menschen ermöglicht, ihren politischen Willen einzubringen, ohne radikalen Kräften auf den Leim zu gehen". Für die anstehenden Landtagswahlen ließen die Ergebnisse in Hessen, so der Bischof, nichts Gutes erwarten.

18.05 Uhr Darmstadt
Darauf haben wir gewartet: Auch die Kirchen müssen natürlich das Wahlergebnis in Hessen kommentieren. Das landesweit zweistellige Wahlergebnis für die AfD sei ein "Weckruf an alle, die eine menschliche und menschenwürdige Politik wollen, sich radikalen Tendenzen entgegenzustellen", sagte der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung. Im Kern gehe es um die Identität und die Position Deutschlands in einer globalisierten Welt: "Gerade in dieser Situation helfen populistische Entweder-oder-Antworten aber nicht weiter." Nötig sei die "faire, offene und demokratische Auseinandersetzung, die auf den Zusammenhalt der Gesellschaft zielt und nicht auf deren Spaltung".

18.02 Uhr Berlin
Provokante Thesen verbreiten, um wahr genommen zu werden - das scheint die Masche der AfD zu sein. Frauke Petry, Parteichefin der AfD, hat einen Rundbrief an Mitglieder und Förderer der Partei geschrieben. In der Mail, die am 7. März 2016 um 00:42:08 MEZ mit dem Betreff: "Glückwunsch nach Hessen und "Weiter geht's" an die "lieben Mitglieder und Förderer" verschickt wurde, schreibt Petry unter anderem: "Um sich medial Gehör zu verschaffen, sind daher pointierte, teilweise provokante Aussagen unerlässlich. Sie erst räumen uns die notwendige Aufmerksamkeit und das mediale Zeitfenster ein."

Bilderstrecke Kommunalwahl 2016: Stimmzettel-Auszählen in Frankfurt
Wahlhelfer zählen in Frankfurt die Kreuzchen auf den Wahlscheinen der Frankfurter Briefwähler. Wir zeigen Impressionen aus der Messehalle 10.

17:51 Frankfurt
Noch steht das Endergebnis nicht fest. 35,6 Prozent der Stimmzettel für die Wahl des Stadtparlaments waren am Sonntagabend noch nicht ausgezählt. Der erste Trend erlaubt aber bereits Vergleiche mit anderen hessischen Großstädten. Und daraus lässt sich schließen, dass nicht nur bundespolitische Einflüsse das Wahlergebnisse bestimmten. Es gibt durchaus lokale Auffälligkeiten.
Zum Beispiel bei den Grünen: Sie verzeichnen in Frankfurt mit einem Minus von 10,6 Prozentpunkten die größten Verluste aller hessischen Großstädte. Das muss nichts mit der von vielen Grünen-Wählern immer noch skeptisch beäugten Zusammenarbeit mit der CDU zu tun haben. Denn in Darmstadt, wo bisher eine grün-schwarze Koalition regierte, verloren die Grünen nur 1,9 Prozentpunkte und stellen nach wie vor die stärkste Fraktion. Das liegt nach der Einschätzung von Beobachtern vor allem am grünen Oberbürgermeister Jochen Partsch.

17:29 Weil in Elz
Weil in Elz (Kreis Limburg-Weilburg) eine Partei weniger zur Wahl stand, können sich die restlichen zwei Fraktionen über Zuwächse freuen: Der Anteil der CDU-Stimmen steigt um vier Prozentpunkte auf 59 Prozent, die SPD legt sogar 12,3 Prozentpunkte zu und steht nun bei 41 Prozent. Das bedeutet: 18 CDU-Gemeindevertretern (bisher 17) sitzen künftig 13 SPD-Mitglieder (bisher neun) gegenüber.

17:22 Bad Homburg
Die Bad Homburger CDU kann sich ihren Koalitionspartner aussuchen: Dank der starken 44,2 Prozent (2011: 40,3) kommen gleich mehrere Parteien für eine Zusammenarbeit im Stadtparlament in Frage. Da wären zum Beispiel die SPD mit ihren 14,9 Prozent (14,6), die Grünen mit 11,4 Prozent (23,6) oder die FDP mit 10,7 Prozent (7,1). Die weiteren Ergebnisse: BLB 6,6 Prozent (6,1), AfD 5,9 (--), PfB 2,8 (--), Linke 2,7 (2,0) und Rep 1,0 (1,7). Die Wahlbeteiligung lag bei 49,6 Prozent.

17:18 Main-Taunus-Kreis
Zumindest ehrlich: Wir haben lediglich die Stimmen der Protestwähler bekommen, sagt der Vorstandssprecher der Main-Taunus-AfD. Lokale Themen hätten da keine Rolle gespielt.

17:04 Steinbach
Das Ergebnis sucht seinesgleichen, auch wenn die 40-Prozent-Marke letztlich doch nicht geknackt wurde: In Steinbach, wo die FDP auch den Bürgermeister stellt, holten die Liberalen sensationelle 39 Prozent (2011: 22,3) und hielten die SPD mit 27,4 Prozent (2011: 26,5) ebenso auf Abstand wie die CDU mit 19,7 Prozent (29,4) und die Grünen mit 13,8 Prozent (22,3).

16:57 Weilrod
Jetzt ist es amtlich: Die FWG holt in ?#Weilrod tatsächlich die absolute Mehrheit (56,3%). Die SPD wird zweitstärkste Kraft (16,3) und schiebt sich vor die CDU (15,4). Die Grünen holen 12,0 Prozent. Auch wenn die drei "Kleinen" dicht beisamen liegen, hat das Ergebnis Auswirkungen auf die Verteilung der 27 Sitze in der Gemeindevertretung:
FWG: 15
SPD: 5
CDU: 4
Grüne: 3

16:17 Hofheim
Hofheims Wahlhelfer waren fix. Einen Tag früher als erwartet liegt das Endergebnis aus der Kreisstadt vor. Der Trend von gestern Abend wurde bestätigt: Die große Koalition aus CDU und SPD ist Geschichte, auch für ein schwarz-grünes Bündnis reicht es nicht. Da werden sich also mindestens drei Fraktionen zusammenraufen müssen. Oder es gibt wechselnde Mehrheiten. Noch ist keine Tendenz erkennbar.
So wurde gewählt: CDU 29,6 Prozent; SPD 20,1; Grüne 16,1; Linke 5,9; FDP 8,3; Freie Wähler 11,1; Bürger für Hofheim 4,2; Wallauer Wählergemeinschaft 4,7.

1 2 3 4 5 .... 14 15 16
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse