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Frankfurt Krankenhaus: Warnstreiks am Klinikum Höchst wegen Personalknappheit

Frankfurt/Gießen. 

Mehrere hundert Beschäftigte des Klinikums Frankfurt Höchst sowie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg haben am Dienstag einen zweitägigen Warnstreik begonnen. Sie wollen auf Personalknappheit aufmerksam machen und fordern bessere Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen. Die Notfallversorgung sei während der Aktion aber gesichert, sagten Verdi-Sprecher. Ärzte beteiligten sich nicht am Ausstand. Zum Warnstreik aufgerufen seien vor allem Pflege-Beschäftigte, aber auch anderen Klinik-Mitarbeiter wie Physiotherapeuten und Techniker.

In Frankfurt wurde eine Streikbeteiligung von 200 Mitstreitern im Tagesverlauf erwartet, in Gießen 350 und in Marburg 200. Der Warnstreik soll am Mittwoch nach der Spätschicht enden. „Wenn wir aber kein Angebot bekommen, machen wir absehbar weiter”, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Fabian Rehm. Er sagte zum Anlass der Warnstreiks: „Unterbesetzung belastet die Beschäftigten.” Darunter litten auch die Patienten. Verdi fordert deshalb verbindliche Personal-Mindeststandards für alle Bereiche.

Warnstreiks fanden am Dienstag auch in weiteren deutschen Städten statt, zum Beispiel in Düsseldorf, Augsburg und Günzburg-Krumbach. In Hessen war am 19. September erstmals die Arbeit niedergelegt worden. Damit wollen die Beschäftigten ihrer Forderung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen Nachdruck verleihen.

(dpa)
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