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Pro- und Kontra-Kommentar: Weihnachtsmärkte schon jetzt?

Am Montag startet in Darmstadt bereits der Weihnachtsmarkt. Und auch in weiteren hessischen Gemeinden öffnen die Händler noch vor dem Totensonntag ihre Buden. Eine gute Idee?
Einige Weihnachtsmärkte in Hessen öffnen noch vor dem Totensonntag. Foto: Boris Roessler (dpa) Einige Weihnachtsmärkte in Hessen öffnen noch vor dem Totensonntag.

Am Montag startet in Darmstadt bereits der Weihnachtsmarkt. Und auch in Fulda, Limburg und Rüdesheim öffnen die Händler ihre Buden in der kommenden Woche und beginnen so vor dem Totensonntag damit, Glühwein, Bratwürste, Pilze in Knoblauchsoße und Kerzen zu verkaufen.

Das freut die einen und ärgert die anderen. Kirchen und andere Gruppen sehen darin eine „künstliche Ausweitung der Adventszeit“, kritisieren die Kommerzialisierung und wünschen sich, dass stattdessen die sogenannte stille Zeit gewürdigt wird. In Deutschland beenden der Volkstrauertag (in diesem Jahr 19. November) und Totensonntag (26. November) den Trauermonat.

Händler, Hotel- und Tourismusgewerbe und viele Kunden befürworten jedoch eine möglichst lange Zeitspanne für den Weihnachtsmarkt. Diesem Wunsch steht die kurze Adventszeit in diesem Jahr entgegen: Sie ist mit drei Wochen so kurz wie irgend möglich, der Heilige Abend fällt auf den vierten Advent. Die Händler bräuchten aber Planungssicherheit und über die Jahre vergleichbare Umsätze, heißt es. Und auch manche Kunden wollen möglichst lange etwas vom Weihnachtsmarkt haben.

Pia Rolfs und Wiebke Rannenberg haben sich in einem Kommentar für und gegen diese Regelung ausgesprochen.

Pia Rolfs sagt, Weihnachtsmärkte stören die Trauer nicht:

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Pro-Kommentar Weihnachtsmärkte stören die Trauer nicht

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Wiebke Rannenberg hingegen ist der Meinung, dass Rituale einen guten Sinn haben:

Wiebke Rannenberg
Kontra-Kommentar Rituale haben einen guten Sinn

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