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Weinlese 2016: Hessens Winzer ernten weniger

Winzer ernten Trauben. Foto: Swen Pförtner/dpa Winzer ernten Trauben. Foto: Swen Pförtner/dpa
Hochheim. 

Auch in diesem Jahr müssen Hessens Winzer im Rheingau und an der Bergstraße Einbußen bei der Weinlese hinnehmen. Der andauernde und ergiebige Regen im Mai und im Juni hat dafür gesorgt, dass die Erträge hinter dem langjährigen Durchschnitt zurückblieben, wie Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im hessischen Umweltministerium, am Freitag mitteilte. Gemeinsam mit Peter Seyffardt, dem Präsidenten des Rheingauer Weinbauverbandes, und Otto Guthier, dem Vorsitzenden des Weinbauverbandes Bergstraße, zog sie in Hochheim (Main-Taunus-Kreis) eine vorläufige Bilanz der diesjährigen Lese.

„Das Jahr 2016 war für die hessischen Winzer nicht einfach, aber sie haben es gemeistert”, sagte Tapesser. Die hochsommerlichen Temperaturen und die trockene Witterung im August und im September hätten trotz des verregneten Frühsommers einen guten Jahrgang mit guten Mostgewichten ermöglicht.

Für die Öko-Winzer sei die Situation schwieriger, da diese weniger Möglichkeiten beim Pflanzenschutz hätten. Tappeser kündigte an, sich weiterhin bei der EU-Kommission dafür einzusetzen, das Pflanzenschutzmittel Kaliumphosphonat für den ökologischen Weinbau zuzulassen.

(dpa)
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