Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 13°C

Welt ohne Krieg steht im Mittelpunkt der Ostermärsche

Ostermarsch. Foto: Caroline Seidel Ostermarsch. Foto: Caroline Seidel
Wiesbaden/Erbach/Fulda. 

Bei Ostermärschen in Hessen haben Aktivisten am Samstag für eine Welt ohne Waffen und Krieg demonstriert. Der Mainz-Wiesbadener Ostermarsch 2017 stand unter dem Motto „Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt”. Sozialmediziner Gerhard Trabert forderte die laut Polizeiangaben rund 300 Teilnehmer in seiner Rede dazu auf, Widerstand zu leisten gegen eine ungerechte und unsoziale deutsche und europäische Politik sowie gegen Rassismus und Rechtspopulismus. Gleichzeitig forderte er eine weltweite Einhaltung der Menschenrechte. Trabert ist weltweit als Arzt im Einsatz, zuletzt in Syrien, wie er in seiner Rede ausführte.

Im Odenwald zog die Friedensbewegung von Erbach nach Michelstadt. An der Aktion unter dem Motto „Für eine gewaltfreie Welt” beteiligten sich bei regnerischem Wetter rund 120 Menschen, wie ein Polizeisprecher sagte.

In Fulda kamen am Vormittag laut Polizeiangaben ebenfalls 120 Menschen zusammen. Sie demonstrierten gegen eine weitere militärische Aufrüstung Deutschlands und der Europäischen Union. Die Veranstalter forderten unter anderem einen humanitären Umgang mit Geflüchteten und sichere Fluchtrouten. Willi van Ooyen, Sprecher des Ostermarschbüros, sagte: „Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Kriegszustände wachsen und dass die Politik daran nichts ändern will.”

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse