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Weniger Gänse in Hessen: Gänsebraten wird teurer

Gänse stehen auf einer Wiese. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Gänse stehen auf einer Wiese.
Frankfurt/Bonn. 

Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen - die Zeit für dieses Wintergericht beginnt traditionell mit dem Martinstag am 11. November. Dabei kommen nur wenige der in Hessen verspeisten Tiere von hessischen Bauernhöfen.

Von den knapp 330 000 Gänsen, die nach der neuesten Erhebung der MEG Marktinfo Eier und Geflügel im März 2016 in Deutschland gehalten wurden, stammten nur rund 10 000 Tiere aus Hessen, wie MEG-Marktanalystin Margit Beck mitteilte. Drei Jahre zuvor waren es noch 13 000 gewesen. Da die Zahlen jeweils aus dem Frühjahr stammen und die Gänse-Saison für die Halter erst im Oktober beginnt, sind im Moment wohl mehr Gänse in den Ställen, wie Beck sagte.

Beständig etwa 300 Gänsehalter gibt es nach MEG-Angaben in Hessen. Dazu kämen ein paar Hobby-Tierhalter ohne landwirtschaftlichen Betrieb. Das Bundesland mit den meisten Gänsen sei mit Abstand Niedersachsen. Trotzdem kommen die meisten Gänse, die auf dem Teller landen, aus dem Ausland - vor allem aus Polen und Ungarn. 2016 hätten sich die Deutschen mit Gänsen nur zu 13 Prozent selbst versorgt, sagte Beck. Das Import-Produkt ist auch viel günstiger.

Während eine frische Weidemastgans aus deutscher Erzeugung in der Hauptsaison des vergangenen Jahres etwa 12,39 Euro je Kilo kostete, war der Preis bei der Frostware aus dem Ausland mit 3,59 Euro je Kilo viel billiger. Dieses Jahr dürften die Preise noch einmal anziehen. Erste MEG-Erhebungen gehen von 12,63 bei den deutschen Gänsen aus. Beim Kilo aus dem Ausland dürfte „die 4 vornestehen”, sagte Beck.

(dpa)
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