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Kriminalstatistik 2017: Weniger Straftaten von Flüchtlingen

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU).
Wiesbaden. 

Mit den rückläufigen Zuwanderungszahlen haben auch die Straftaten in Hessen abgenommen, bei denen mindestens ein Asylsuchender als Tatverdächtiger ermittelt wurde. Insgesamt 41 146 derartige Fälle wurden nach der am Donnerstag von Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden präsentierten Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahr 2017 erfasst und damit 24 645 weniger (minus 37,5 Prozent) im Jahresvergleich. Maßgeblich sei dabei vor allem der Rückgang der Verstöße gegen das Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz gewesen.

Bei den Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte gab es ebenfalls einen deutlichen Rückgang: Nachdem im Jahr 2016 noch 25 Fälle bekannt wurden, habe die Zahl nun bei 7 gelegen. Dazu seien 50 Fälle registriert worden, bei denen Flüchtlinge außerhalb von Asylbewerberunterkünfte attackiert wurden (2016: 72). Ein Ende der Übergriffe aus der rechten Szene sei aber trotz der rückläufigen Zahlen nicht abzusehen, erklärte die Präsidentin des Landeskriminalamtes, Sabine Thurau.

(dpa)

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