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Verkehr in Hessen: Weniger schwere Unfälle auf Hessens Autobahnen

Zu Lichtspuren verwischt ist ein Fahrzeug auf der Autobahn. Zu Lichtspuren verwischt ist ein Fahrzeug auf der Autobahn.
Wiesbaden. 

Die Zahl der schweren Unfälle auf Hessens Autobahnen ist 2015 gesunken. Das ergab eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Hermann Schaus (Linke), der von der Landesregierung wissen wollte, ob die Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet unfallträchtiger seien als die anderen hessischen Schnellstraßen. Nach Auskunft von Innenminister Peter Beuth (CDU) sei es aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen nicht zielführend, die Autobahnen miteinander zu vergleichen.

Beuth erklärte weiter, dass die Zahl der Verkehrstoten, die bei einem Autobahnunfall starben, in Hessen von 15 im Jahr 2011 auf elf im Jahr 2015 gesunken sei. Die Zahl der Schwerverletzten sank von 215 (2011) auf 189 (2015). Von den 406 schweren Unfälle auf hessischen Autobahnen im Jahr 2015 ereigneten sich 152 im Rhein-Main-Gebiet. Zum Vergleich: 2011 gab es 445 schwere Unfälle auf Hessens Autobahnen, im Rhein-Main-Gebiet waren es 169. Zahlen für 2016 gibt es noch nicht.

Nach Einschätzung von ADAC-Verkehrsexperte Wolfgang Herda ist die Vergleichbarkeit der Autobahnen aufgrund der unterschiedlichen Verkehrsbelastung nicht möglich. Laut Herda fahren im Schnitt auf deutschen Autobahnen 48 800 Fahrzeuge am Tag, auf hessischen Autobahnen etwa 63 000 Fahrzeuge und auf den Autobahnen A3 und A5 im Rhein-Main-Gebiet bis zu 150 000 Lkw und Pkw am Tag.

(dpa)
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