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Frankfurter Museum Giersch: Wenn Künstler zu Migranten werden: Ausstellung

Museum Giersch. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Museum Giersch. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Frankfurt. 

Warum Frankfurt in der Vergangenheit immer wieder Künstlern als vorübergehende Wahlheimat diente, untersucht eine Ausstellung im Frankfurter Museum Giersch. Zu sehen sind rund 135 Werke von mehr als 50 Kunstschaffenden, die im späten 19. und 20. Jahrhundert einen Teil ihres Lebens in der Region verbrachten. „Die Region Frankfurt/Rhein-Main prägt seit jeher eine ständige Zu- und Abwanderung. Uns haben die Beweggründe für diese künstlerische Migration interessiert”, erläuterte Direktor Manfred Großkinsky am Donnerstag die Idee zu der Werkschau.

Gezeigt werden unter dem Titel „Kommen und Gehen - von Courbet bis Kirkeby” Arbeiten von bekannten Künstlern wie Max Beckmann oder Willi Baumeister bis zu in Vergessenheit geratenen Malern. An ihnen zeigt das Haus nach Angaben von Kuratorin Susanne Wartenberg beispielhaft die verschiedenen Ursachen für die Ortswechsel: die Hoffnung auf bessere Verkaufsmöglichkeiten, die Sehnsucht nach Aus- oder Weiterbildung oder der Kontakt zu Kollegen und Galeristen.

Zugleich will das Museum nach eigener Darstellung mit der nicht unpolitischen Werkschau auch zeigen, wie sehr der Zuzug von Menschen die Kunstszene der Region seit jeher geprägt und bereichert hat. Die Ausstellung ist vom 25. September bis zum 22. Januar zu sehen.

(dpa)
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