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Werkstätten verlangen faire Vergütung für Abgas-Nachrüstung

Das Wort „Diesel” auf einem Tankdeckel. Foto: Marijan Murat/Archiv Das Wort „Diesel” auf einem Tankdeckel.
Frankfurt/Main. 

Hessens Kfz-Betriebe fürchten, auf einem Teil der Kosten für die Abgas-Nachrüstung von Diesel-Autos sitzen zu bleiben. Es gebe in den Betrieben die Sorge, dass die Hersteller für das Software-Update an die Werkstätten lediglich Pauschalen zahlen wollten, die dem tatsächlichen Aufwand nicht entsprechen, berichtete am Dienstag der hessische Landesverband des Kraftfahrzeuggewerbes.

Mit dem reinen Aufspielen der neuen Daten sei es halt nicht getan, erläuterte ein Sprecher. Vielmehr entstünden im Autohaus von der Terminvergabe über die Beratung bis zum Bereitstellen des gewarteten Autos eine Vielzahl von Kosten. Bereits jetzt müssten die Händler die Folgekosten der Diesel-Debatte weitgehend ohne Unterstützung der Hersteller tragen - mit dem Wertverlust ihrer Bestände sowie dem erhöhten Beratungsaufwand gegenüber den verunsicherten Kunden.

(dpa)
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