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Wieder Montagsdemo: Mit Gesang gegen den Fluglärm

Die Demonstrationen am Frankfurter Flughafen gehen weiter: Am Montag kamen die Teilnehmer erneut zusammen, um gegen den Fluglärm zu demonstrieren. Bis mindestens Ende des Jahres sollen die Montagsdemos weiter gehen.
Frankfurt. 

Mit Trommeln, Reden und einer umgedichteten Version von Reinhard Meys Lied "Über den Wolken" haben die Fluglärmgegner in Frankfurt ihre erste Demonstration nach der Sommerpause bestritten. Zu der Aktion im Terminal 1 des Flughafens kamen am Montag nach Angaben des Bündnisses der Bürgerinitiativen etwa 2.500 Menschen, die Polizei sprach von 1.600 Teilnehmern. Nach Angaben der Beamten verlief die Aktion ruhig. Während der Ferienwochen hatte es nur kleinere Mahnwachen im Terminal gegeben.

Bei der 29. Demonstration seit Eröffnung der neuen Landebahn am Flughafen im Herbst 2011 betonten Redner die Forderung nach einem Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr. Ein Sprecher des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rief außerdem dazu auf, zum Entwurf für einen sogenannten Lärmaktionsplan Stellung zu nehmen und Maßnahmen zur Verringerung des Fluglärms vorzuschlagen.

Der Entwurf wird nach Angaben der Demonstranten voraussichtlich am 27. August vom Regierungspräsidium Darmstadt veröffentlicht. Bürger, Kommunen und Vereine könnten dazu innerhalb von sechs Wochen Stellung beziehen.

Auf den Umzug durch das Terminal wurden die Demonstranten vom Flörsheimer Gesangsverein "Volksliederbund" mit einer Variante von "Über den Wolken" eingestimmt. Ein Sprecher des Bündnisses sagte, die Demonstranten wollten zumindest bis Jahresende montags protestieren. "Fernziel" sei die nächste Landtagswahl, die wahrscheinlich Ende 2013 sein wird.

(dpa)
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