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Erneuerbare Energien: Windkraftausbau hakt im hessischen Süden

Tarek Al-Wazir. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Tarek Al-Wazir. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Wiesbaden. 

Bei der Energiewende in Hessen hakt es einem Zeitungsbericht zufolge in Südhessen. Während die Regierungspräsidien in Kassel und Gießen vergangenes Jahr insgesamt 111 Windräder genehmigt hätten, seien es bei der Behörde in Darmstadt nur sieben gewesen, berichten die Zeitungen der Zeitungen der Rhein-Main-Verlagsgruppe (VRM) am Montag. Die südhessische Behörde verwies dazu auf Anfrage auf das im Vergleich sehr dicht besiedelte Gebiet, für das sie zuständig sei. Hinzu komme, dass die Anträge potenzieller Investoren häufig nicht vollständig seien. Dies sei auch der Grund, warum über einige Anträge aus dem Jahr 2013 noch nicht entschieden sei, sagte eine Sprecherin.

Energieminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hatte vor zwei Wochen auf dem Windbranchentag in Wiesbaden erklärt, er rechne 2016 mit einem ähnlichen Ausbau wie 2015 und 2014, was ein Plus von etwas mehr als 200 Megawatt bedeuten würde. Mit der Reform des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG) könne es jedoch „sportlich” werden, die längerfristigen Ziele zu erreichen. Hessen will bis 2050 bei Strom- und Wärmeerzeugung zu 100 Prozent erneuerbare Energien einsetzen, vor allem Windkraft. Der Landesverband WindEnergie hatte erklärt, nötig wäre ein Zuwachs um 400 Megawatt pro Jahr.

(dpa)
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