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Winzer und Obstbauern fürchten drohenden Frost

Eine Eisschicht umschließt die Blüten eines Obstbaumes. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv Eine Eisschicht umschließt die Blüten eines Obstbaumes. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Darmstadt. 

Der drohende Frost lässt Obstbauern und Winzer zittern. Minusgrade könnten die Apfelbäume sowie die jungen Triebe in den Weinbergen schädigen, teilten Sprecher der jeweiligen Verbände am Mittwoch mit. „Die Bauern halten zum Teil die Luft an”, sagte Bernd Weber vom hessischen Bauernverband. Bereits bei minus 0,5 Grad könne es gefährlich werden: „Eine Blüte, die erfroren ist, ist futsch.” Mitunter werde erwogen, die Pflanzen mit in Tonnen angezündetem Feuer zu wärmen. Angebaut würden Äpfel etwa im Main-Taunus-Kreis. Andere Bereiche der Landwirtschaft seien eher nicht betroffen.

Besorgt sind auch die Bergsträßer Winzer. „Bisher sind wir verschont geblieben”, sagte der Geschäftsführer der Genossenschaft, Otto Guthier. „Wenn es jetzt aber kalt wird und die Triebe erfrieren, kann die Ernte geschädigt werden.” 

Entspannt sind die Spargel-Bauern. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt, sagte: „Wir haben Folien zum Abdecken.” Für die Erdbeeren könne eine Frostberegnung in Frage kommen. Dabei werden Pflanzen gezielt mit feinen Wassertröpfchen besprüht, um eine schützende Eishülle zu erreichen. Wenig Sorgen auch bei den Kirschbauern in Nordhessen: Dort blühen die ersten Bäume. Die Ernte sei aber nur bei längeren Frostperioden in Gefahr, sagte Armin Kindervatter vom gleichnamigen Hof in Witzenhausen.

(dpa)
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