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Wisag und Verdi: Keine Änderungen für Acciona-Beschäftigte

Plastikwesten mit der Logo der Gewerkschaft „Verdi”. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv Plastikwesten mit der Logo der Gewerkschaft „Verdi”.
Wiesbaden. 

Die rund 1300 Beschäftigten des Flugzeugabfertigers Acciona müssen nicht mehr um ihre Arbeitsbedingungen am Frankfurter Flughafen zittern. Das Konkurrenzunternehmen Wisag, das den Betrieb zum 1. November übernehmen soll, hat mit der Gewerkschaft Verdi vereinbart, die bisherigen tariflichen Bedingungen zu übernehmen. Das teilten beide Seiten am Montag gemeinsam mit.

Damit ist allerdings noch nicht klar, ob die Wisag tatsächlich zum Zug kommt. Die zu einem spanischen Konzern zählende Acciona hat nämlich gegen die Vergabe-Entscheidung des hessischen Wirtschaftsministeriums geklagt.

Die Belegschaft hatte sich gegen die Übernahme gewehrt, weil man bei der Wisag schlechtere Arbeitsbedingungen fürchtete. Das ist mit dem Anerkennungstarifvertrag vom Tisch. „Wir haben einen tariflosen Zustand abgewendet und sichergestellt, dass die Beschäftigten die gleichen Arbeitsbedingungen haben werden wie bisher, wenn die Wisag Aviation die Konzession in Kürze übernimmt. Verdi erwartet jetzt, dass alle Beschäftigten übernommen werden”, erklärte der Verdi-Fachbereichsleiter Verkehr, Ronald Laubrock.

(dpa)
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