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Die Lahn wird zum Forschungsobjekt: Wissenschaftler befragen Anrainer, welche Bedeutung der Fluss für sie hat

Forscher der Uni Hannover befragen online Anrainer, welche Orte ihnen an dem Fluss wichtig sind und warum. Die Ergebnisse sollen auch einem EU-Projekt für eine lebendige Lahn zugute kommen.
Ausflug auf der Lahn Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) Für Paddler ist die Lahn ein idyllisches Revier. Ein EU-Projekt soll jetzt helfen, den Fluss und seine Landschaften ökologisch aufzuwerten und noch lebenswerter zu machen.
Limburg. 

Die Lahn wird zum Forschungsobjekt: Wissenschaftler der Leibniz-Universität Hannover wollen herausfinden, welche Bedeutung der Fluss und seine Landschaft für die Bürger hat. Für ihre Studie befragen die Forscher noch bis Ende August mehr als 3000 Menschen mit einem speziellen Online-Geo-Informationssystem. „Die Umfrage basiert auf einer im Internet verfügbaren geografischen Karte, auf der selbst gewählte Orte markiert und zu diesen Orten Fragen beantwortet werden können“, erklärt Professor Christian Albert, der Leiter der Forschungsgruppe „Plan-Smart“. Bei „Plan-Smart“ handelt es sich nach eigenen Angaben um eine vom Bund geförderte interdisziplinäre Nachwuchs-Forschungsgruppe, die an der Uni Hannover sowie dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung angesiedelt ist. Ziel sei es, wissenschaftliche Erkenntnisse für eine nachhaltige Entwicklung von Flusslandschaften zu generieren. Dafür kooperiert das elfköpfige Team auch mit dem Anfang 2016 gestarteten EU-Projekt „Living Lahn“ (Lebendige Lahn). Angelegt auf zehn Jahre, soll es den Fluss ökologisch aufwerten und lebenswerter machen.

Die nun laufende Umfrage ist Teil einer Doktorarbeit. Herausgefunden werden soll, welche Bedeutung und Werte die Interview-Partner den selbst gewählten Orten beimessen und wie sie diese nutzen. „Die Antworten werden dahingehend ausgewertet, welche Orte von besonderem Interesse für die Bürger sind, wie diese genutzt werden und ob sich die Wertschätzung der Orte zwischen verschiedenen Gruppen unterscheidet“, erläutert Doktorandin Sarah Gottwald.

(dpa)
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