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Bischofskonferenz: Woelki fordert mehr Solidarität für Arme und Flüchtlinge

Während der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda möchte der Kölner Kardinal Woelki den Blick der Gesellschaft mehr auf die Armen richten.
Kardinal Rainer Maria Woelki. Foto: Arne Dedert/Archiv Kardinal Rainer Maria Woelki. Foto: Arne Dedert/Archiv
Fulda. 

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat zu mehr Solidarität mit Armen und Flüchtlingen aufgerufen. „Keine Gesellschaft kann sich menschlich nennen, wenn sie das Schicksal ihrer Armen aus dem Blick verliert oder die Schuld dafür bei anderen Armen sucht und diese zum Sündenbock macht”, sagte Woelki am Mittwoch bei einer Predigt während der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda.

Woelki warnte davor, dass arme Einheimische und Flüchtlinge gegeneinander ausgespielt werden: „Wir erleben in unserem Land zurzeit, was passiert, wenn Menschen an dieser Stelle politisch umworben werden. Populismus schürt Entsolidarisierung und braucht Sündenböcke.” Entsolidarisierung habe leichtes Spiel, „wo Menschen enttäuscht sind, wo sie sich zu kurz gekommen vorkommen, wo sie sich um Chancen gebracht fühlen, wo man sie zum „Schwarzer-Peter-Spielen” instrumentalisieren kann”.

(dpa)
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