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Debatte über die Zukunft der Raumfahrt geladen: Wohin geht die Weltraum-Reise?

Die Europäische Weltraumagentur Esa hatte zur ersten großen „Bügerdebatte“ über die europäische Raumfahrt gerufen. 108 Teilnehmer versammelten sich am Samstag in Darmstadt. Über sieben Stunden wurde über den Weltraum und seine Erforschung diskutiert.
ESA-Satellit «Rosetta» Foto: esa/C. Carreau (Esa) Esa-Satellit „Rosetta“ bei der Annäherung an die Erde.
Darmstadt. 

Sind wir nach mehr als fünfzig Jahren schon im Weltraum zu Hause oder ist der Kosmos mit seinen „unendlichen Weiten“, wie einer der bekanntesten Sätze aus der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise/Star Trek“ lautet, immer noch etwas Geheimnisvolles, Unheimliches, ja Gefährliches?

So jedenfalls lautete die Kardinalfrage, die es galt in der ersten sogenannten Bürgerdebatte der Europäischen Raumfahrtagentur (Esa) am vergangenen Samstag zu beantworten. Das sollte zeitgleich an diesem Tag in allen zweiundzwanzig Mitgliedsländern dieser supranationalen Organisation an ebenso vielen verschiedenen Orten geschehen. Es sollte ein echter Austausch von Gedanken, Meinungen, Erwartungen und Wünschen sein, aber auch Träume waren gewünscht. Nicht nur Fachleute mit akademischer und technischer Ausbildung sollten diskutieren, sondern ,„Menschen wie und ich“.

Siebzehn Tische

Siebzehn runde Tische waren aufgebaut, an denen bis zu sieben Teilnehmer und ein sogenannter Tischmoderator sich einfanden. Hauptmoderator war Dirk Wagner, der alle Versammelten begrüßte und das Prozedere bekannt gab. „Anschließend begrüßte als Gastgeber Esa-Generaldirektor Jan Woerner die Teilnehmer, auf dessen Idee diese Veranstaltung als erste ihrer Art bei Esa zurückging. Fünf große Themenblöcke mit an die fünfzehn Unterthemen galt es in Fragebögen und Diskussion abzuhandeln, angefangen vom augenblicklichen Wissen über Raumfahrt und natürlich den europäischen Part sowie ihre Bedeutung im täglichen Leben – bis hin, für welche Raumfahrtprojekte sich die Esa in Zukunft engagieren sollte: neben der Weiterentwicklung entsprechender Technologien, um das „Raumschiff Erde“ noch besser zu managen, über den Aufbau einer bemannten Mondstation mit 3-D-Druckern bis hin zum bemannten Marsflug – und all das in internationaler Zusammenarbeit mit anderen Raumfahrtagenturen. Gefremdelt wurde an den Tischen nicht: Man kam schnell in Kontakt und regen Gedankenaustausch – ging es doch um eine Sache, von der alle begeistert und von deren Richtigkeit alle überzeugt waren.

Live nach Paris

Eingespielte Videofilme mit Statements verschiedener Bürger Europas zu Beginn jedes Diskussionsthemas taten ein übriges zur Motivation, ebe nso wie die Liveschaltung nach Paris, wo dasselbe Event mit derselben Begeisterung ablief. Die war bei allen Teilnehmern so groß, dass selbst in den Kaffeepausen und der Mittagspause weiter diskutiert und Essen zur Nebensache wurde. Natürlich durfte das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen und die Zusammenfassung der Ergebnisse, die in einer vorläufigen Statistik auf die Leinwand projiziert wurde. Als Überraschung zum Schluss gab es noch eine Besichtigung des großen Kontrollraumes.

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