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„Xavier”: Bahnverkehr Richtung Norden normalisiert sich

Ein fahrender Zug ist zu sehen. Foto: Federico Gambarini/Archiv Ein fahrender Zug ist zu sehen.
Frankfurt. 

Drei Tage nach dem starken Sturm „Xavier” hat sich der Bahnverkehr von Hessen in Richtung Norden weiter normalisiert. ICEs von Frankfurt nach Berlin verkehrten wieder auf der üblichen Strecke über Kassel-Wilhelmshöhe, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Sonntag. Allerdings könnte es noch zu einzelnen Zugausfällen kommen. Wegen der Sturmschäden waren in den vergangenen Tagen viele Fernzüge auf ihrem Weg von Rhein-Main nach Berlin über Fulda und Leipzig umgeleitet worden.

Fernverkehrszüge auf mehreren anderen Strecken in Deutschland sind noch von den Nachwehen des Sturms betroffen. Selbst wenn die Gleise wieder freigeräumt seien, könne nicht fünf Minuten später ein Zug fahren, sagte der Bahn-Sprecher.

Die Bahn hofft, dass die Aufräumarbeiten größtenteils Anfang der neuen Woche abgeschlossen sind. In einer Bilanz listete das Unternehmen die Schäden auf: Mehr als 1000 Streckenkilometer seien betroffen gewesen. An mehr als 500 Stellen habe es Schäden gegeben, die von Bäumen auf den Gleisen oder den Oberleitungen bis zu umgeknickten Oberleitungsmasten reichten.

Der Sturm hatte am Donnerstag den Zugverkehr in der Nordhälfte Deutschlands lahmgelegt. Viele Reisende strandeten an Bahnhöfen, unter anderen in Kassel-Wilhelmshöhe.

(dpa)
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