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Statistik: Zahl der Banküberfälle in Hessen sinkt drastisch

Ein Mann hält am 07.03.2014 in Nürnberg (Bayern) auf der Jagd- und Sportwaffenmesse IWA & OutdoorClassics am Stand des schweizer Waffenherstellers Kriss International SA eine 9mm-Pistole in der Hand. Auf der Fachmesse präsentieren noch bis 10. März 1300 Hersteller ihre Produkte. Foto: Daniel Karmann/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Daniel Karmann/dpa Ein Mann hält am 07.03.2014 in Nürnberg (Bayern) auf der Jagd- und Sportwaffenmesse IWA & OutdoorClassics am Stand des schweizer Waffenherstellers Kriss International SA eine 9mm-Pistole in der Hand. Auf der Fachmesse präsentieren noch bis 10. März 1300 Hersteller ihre Produkte. Foto: Daniel Karmann/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Wiesbaden. 

Steigende Sicherheitsvorkehrungen haben Banküberfällen in Hessen fast den Garaus gemacht. Die Zahl der Fälle sei in den vergangenen knapp 20 Jahren von 180 auf 16 im Jahr 2017 gesunken, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) in Wiesbaden am Mittwoch. Das ist ein Tiefststand. Und von diesen Banküberfällen seien zwölf aufgeklärt worden. Ein Grund für die Entwicklung ist laut LKA die technische Aufrüstung der Kreditinstitute. Zuvor hatte hessenschau.de über das Thema berichtet.

Videokameras und Zeitschlösser machten Bankräubern das Leben schwer, sagte der LKA-Sprecher: „Es liegt auch kein Geld mehr hinter den Bankschaltern.” Ausgezahlt werden könne nur, was der Bankmitarbeiter ins System eingebe. Für jede Geldausgabe sei ein Vorgang nötig, was Bankräubern wertvolle Zeit koste. Zudem gebe es mehr Geldautomaten und weniger Filialen, was die Möglichkeit zur Tat reduziere. Die Geldautomaten-Sprengungen nehmen zwar zu. „Man kann aber nicht sagen, dass das der neue Bankraub ist”, erklärte der Sprecher. Die Fallzahlen seien noch weit entfernt von den Banküberfällen der 90er-Jahre.

(dpa)

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