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Zahl der Organspenden in Hessen weiter auf niedrigem Niveau

DSO-Vorstand Axel Rahmel. Foto: Jochen Lübke/Archiv DSO-Vorstand Axel Rahmel. Foto: Jochen Lübke/Archiv
Frankfurt/Main. 

Die Bereitschaft zur Organspende verharrt in Hessen auf niedrigem Niveau. 2016 spendeten erneut 56 Menschen nach ihrem Tod Organe für schwer kranke Patienten, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. 2015 waren es ebenfalls 56. Gespendet wurden demnach 171 Organe, 188 waren es im Vorjahr. Die Stiftung beruft sich auf vorläufige Zahlen. Bundesweit wurde mit 857 Spendern der Vorjahreswert von 877 leicht unterschritten. Laut DSO warten mehr als 10 000 Patienten in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan.

Die Stiftung rief die Krankenhäuser auf, die Bemühungen zur Steigerung der Spenderzahlen zu unterstützen. Spendebereite Bürger sollten ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis und möglichst auch in ihrer Patientenverfügung festhalten, erklärte DSO-Vorstand Axel Rahmel. Dies sei ein wichtiger Schritt, damit der eigene Wille umgesetzt werde und gleichzeitig die Angehörigen entlastet würden.

(dpa)
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