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Zahl der Organspenden in Hessen zuletzt leicht gestiegen

Ein Transportbehälter von Organen wird an einem OP-Saal vorbeigetragen. Foto: Soeren Stache/Archiv Ein Transportbehälter von Organen wird an einem OP-Saal vorbeigetragen. Foto: Soeren Stache/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt (dpa/lhe) - In den ersten vier Monaten dieses Jahres sind in Hessen 22 Organe von hirntoten Menschen transplantiert worden. Dies sei im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Steigerung, damals seien es 18 Organe gewesen, teilte Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) in Wiesbaden am Donnerstag zum Tag der Organspende am 4. Juni mit. Es könnte noch mehr Menschen geholfen werden, wenn es mehr Besitzer von Organspendeausweisen gebe. Bei 80 Prozent der Menschen, die als Organspender in Frage kämen, müssten die Angehörigen entscheiden. Diese würden meist ablehnen.

Insgesamt verharrt die Bereitschaft zur Organspende in Hessen auf niedrigem Niveau. 2016 spendeten 56 Menschen nach ihrem Tod Organe für schwer kranke Patienten, ebenso viele wie im Jahr davor. Deutschlandweit warten mehr als 10 000 Patienten dringend auf ein Spenderorgan.

(dpa)
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