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Zahl der Suizide auf Rekordtief gesunken

Die Zahl der Selbstmorde in Hessen ist 2010 auf den niedrigsten Stand seit über 40 Jahren gesunken. Im vergangenen Jahr schieden insgesamt 712 Menschen mit Wohnsitz in Hessen freiwillig aus dem Leben.
Wiesbaden. 

Auf dem niedrigsten Stand seit über 40 Jahren ist die Zahl der Selbstmorde in Hessen gesunken. Im vergangenen Jahr schieden insgesamt 712 Menschen mit Wohnsitz in Hessen freiwillig aus dem Leben, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.

Dies war die niedrigste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1968. Im Vergleich zum Jahr 2009 sank die Zahl um 74 Fälle oder 9,4 Prozent. Auf 100 000 Einwohner kamen somit zwölf Suizide.

Erneut haben sich erheblich mehr Männer als Frauen das Leben genommen. Von den 712 Selbstmordopfern waren 523 männlich und 189 weiblich. Die häufigste Form der Selbsttötung war wie auch in den Vorjahren der Tod durch Erhängen, Strangulierung oder Ersticken (40 Prozent der Fälle). Die meisten Menschen, die ihr Leben selbst beendeten, waren zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 50 und 60 Jahren alt. Auf diese Altersgruppe entfallen 20 Prozent der Suizide.

(dpa)
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