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Zelle in Brand gesetzt: Weitere Haftstrafe für Häftling

(Foto: dpa) Foto: dpa (Foto: dpa)
Frankfurt. 

Aus Frust über eine hohe Haftstrafe von sechs Jahren wegen Straßenraubes hat er seine Zelle in Brand gesetzt und muss nun noch 16 Monate länger im Gefängnis bleiben. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte den 29 Jahre alten Räuber am Mittwoch zusätzlich wegen schwerer Brandstiftung.

Als ihm seine Rechtsanwältin im Oktober vergangenen Jahres mitgeteilt hatte, dass die Revision gegen das Raub-Urteil voraussichtlich ohne Erfolg bleiben werde, hatte der Mann einige Kleidungsstücke zusammengerafft und mit einem Feuerzeug in Brand gesteckt. Als unauffällig gebliebenem Raucher war dem damaligen Untersuchungshäftling die der Justizvollzugsanstalt Frankfurt I der Gebrauch des Feuerzeugs offenbar gestattet worden.

Als er infolge der Rauchentwicklung keine Luft mehr bekam, drückte er den Alarmknopf und setzte damit die Löschaktion in Gang. In der völlig verrußten Zelle entstand ein Sachschaden von rund 7000 Euro - Mitgefangene oder Bedienstete wurden nicht verletzt. Der Brandstifter aber musste im Krankenhaus behandelt werden.

(dpa)
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