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Zu Besuch bei den Dinos

Von T-Rex, Brontosaurus, Velociraptoren – die Giganten der Urzeit lebten vor 250 Millionen Jahren und faszinieren bis heute. Nun sind die Dinos in Lebensgröße in Mainz zu sehen – in einer großen Open-Air-Ausstellung auf dem Messegelände in Hechtsheim.
Ein gewaltiger Ornithocheirus breitet seine Fiberglas-Flügel aus.
Mainz. 

Die neunjährige Lisa findet die Dinos toll, „weil man drauf rumklettern kann.“ Gut ein Dutzend der ausgestorbenen Riesenechsen stehen auf dem Messegelände in Mainz-Hechtsheim. Überall zwischen ihnen wuseln Kinder und Eltern, die Kleinen klettern auf die Figuren, die Großen staunen. „Der ist einfach zu groß für ein Foto“, meint eine Mutter über den fast 30 Meter langen Diplodocus.

Bis zu acht Meter hoch und 28 Meter lang sind die großen Figuren der Dinosaurier-Ausstellung. Laut Veranstalter ist es „Europas spektakulärste mobile Dino-Erlebnis-Ausstellung“, die derzeit auf dem Mainzer Messegelände Station macht. Insgesamt 50 Dinos sind hier verteilt, vom Baby-Dinosaurier bis hin zum großen Tyrannosaurus Rex sind alle Arten dabei.

Da bewacht eine Dino-Mutter ihre gerade aus dem Ei geschlüpften Jungen, wird ein Iguanodon gerade von einem Räuber angefallen, ein Ornithocheirus spreizt seine gewaltigen Flügel. „Wir legen Wert darauf, dass die wissenschaftlich korrekt sind“, sagt Ausstellungschef Guliano Reinhard, „wir sind nicht irgendeine Rummelshow, wir wollen informieren.“

Seit gut zwölf Jahren tourt Reinhard nun schon mit seiner mobilen Dinosaurier-Ausstellung durch Deutschland. Der Spross einer Schausteller-Familie erlebte im Urlaub in Australien eine Dino-Ausstellung – und war sofort infiziert. „Ich war als Kind sowieso dinoverrückt“, erzählt Reinhard dieser Zeitung, und als Schausteller seien die Transportmittel und die Logistik schon da gewesen. 2005 fand die erste Dinosaurier-Ausstellung in Berlin statt, der Erfolg sei gleich groß gewesen, berichtet Reinhard.

Jeder Dinosaurier wird von einer Tafel mit Erklärungen flankiert, die Figuren selbst sind nach wissenschaftlichen Vorbildern gefertigt. „Wir arbeiten mit dem Dinopark Münchehagen zusammen, wenn die eine Dino-Figur ausmustern, kriegen wir die“, verrät Reinhard. In Münchehagen arbeiten sie eng mit Paläontologen zusammen, hier werden die Modelle nach wissenschaftlichen Angaben gefertigt. Andere ließ sich Reinhard in Tschechien bauen, die Figuren sind aus Fiberglas oder Polyesterharz, das schwerste Modell wiegt zwei Tonnen. Die großen Modelle sind für den Transport zerlegbar, und einige können sich auch bewegen.

In eigens entworfenen Schauwagen geht es um die Dinosaurier in ihrer damaligen Umwelt, um Ausgrabungen und Fundorte. In Vitrinen sind detailgetreue Nachbildungen von echten Dinosaurierknochen zu sehen, mit wissenschaftlichen Informationen zu Fundorten und Verbreitung von Triceratops, Velociraptoren und Nothosaurus. Aus einer Soundmaschine kommen Original-Soundeffekte aus dem Film Jurassic-Park, ein Velociraptor in Originalgröße war schon zu Gast bei Wetten dass. . ?

Im Wagen nebenan wartet ein riesiger Sandkasten, hier können die kleinen Dino-Forscher große Dinosaurierskelette mit Pinsel und Schaufeln „ausgraben“. Der Star aber sind die großen Dino-Figuren, darunter zwei riesige Dinosauriermodelle des T-Rex und der Velociraptoren; Sie wurden einst von den Filmstudios Babelsberg eigens als Werbefiguren für den Film Jurassic Park gebaut. „Wir haben die denen einfach abgekauft, weil die da so rumstanden“, erinnert sich Reinhard, „erst im Nachhinein haben wir erfahren, dass die eigens für den Film angefertigt wurden.“

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