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Zum 50. Mal: Mahnwache der Fluglärmgegner am Terminal 1

Frankfurt/Main. 

Sie sind nicht viele, aber sie sind entschlossen: Mehrere Dutzend Fluglärmgegner aus Frankfurt und Umgebung haben am Montagabend mit einer Mahnwache am Flughafen gegen die Auswirkungen des Lärms protestiert. „Es ist einfach unerträglich - von fünf Uhr früh an ist an Schlaf nicht mehr zu denken”, sagte eine Teilnehmerin aus dem Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Auf der Jubiläums-Mahnwache am Terminal 1 des Flughafen ging es um die Ergebnisse der sogenannten NORAH-Studie, die sich unter anderem mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Fluglärm befasst. „Heute wollen wir aber auch ein bisschen feiern, dass wir es 50 mal geschafft haben, hier zu demonstrieren”, sagte Dirk Treber, einer der Organisatoren der Proteste. „Man merkt, dass die Leute wieder mehr auf die Straße gehen.”

Die Fluglärmgegner setzen sich seit Jahren gegen den Ausbau des größten deutschen Flughafens ein. Als größten Erfolg bewerten sie das seit 2011 bestehende Nachtflugverbot in der Zeit von 23 Uhr bis 5 Uhr morgens - auch wenn sie eigentlich ein Flugverbot bis sechs Uhr anstreben. „Acht Stunden Nachtruhe - das sollte selbstverständlich sein”, sagte eine Demonstrantin aus dem Stadtteil Niederrad. Am Freitag und Samstag wollen die Fluglärmgegner erneut mobil machen - dann sind Proteste zum fünften Jahrestag der Eröffnung der Nordwestlandebahn geplant.

(dpa)
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