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Tödlicher Virus: Zwei weitere Fälle von Vogelgrippe bestätigt

Eine tote Reiherente. Foto: Carsten Rehder/Archiv Eine tote Reiherente. Foto: Carsten Rehder/Archiv
Nentershausen/Wiesbaden. 

Bei einem toten Schwan und einer toten Wildente in Osthessen hat sich der Verdacht auf Vogelgrippe bestätigt. Das Friedrich-Löffler-Institut habe bei ihnen den hochansteckenden Typ H5N8 bestätigt, teilte das hessische Umweltministerium am Montag in Wiesbaden mit. Die Tiere waren an Neujahr in Nentershausen (Kreis Hersfeld-Rotenburg) entdeckt worden, mit ihnen gibt es nun acht bestätigte Fall des Erregers im Land.

Die Veterinärbehörde des Kreises legte einen Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer um Nentershausen fest. Darin sind laut Ministerium Hobbygeflügelhalter mit insgesamt etwa 100 Hühnern. Diese Tiere müssen nun von einem Amtstierarzt untersucht werden. Zudem dürfen aus dem Sperrbezirk drei Wochen lang keine Vögel, Bruteier, Fleisch oder Fleischerzeugnisse transportiert werden.

Zudem wurde ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von drei Kilometern um die Fundstelle definiert, in dem es neben knapp 30 Hobbygeflügelhaltern auch zwei größere Geflügelbetriebe gibt. Diese Zone dürfen gehaltene Vögel 15 Tage lang nicht verlassen. Auch die Jagd auf Federwild ist untersagt, Hunde und Katzen dürfen hier nicht frei laufen. Ungeachtet dessen gilt landesweit weiter die Stallpflicht sowie ein Verbot für Geflügelausstellungen.

(dpa)
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