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„Runder Tisch Tierwohl” will Einsatz von Antibiotika senken

Friedrichsdorf. 

Landwirte und Tierärzte in Hessen wollen künftig den Einsatz von Antibiotika bei Milchkühen auf das therapeutisch notwendige Minimum reduzieren. Dies steht in einer Vereinbarung des „Runden Tisches Tierwohl”, die am Mittwoch unterzeichnet wurde. Außerdem sollen Wiederkäuer wie Rinder, Schafe oder Ziegen künftig nur noch unter Einsatz von Schmerzmitteln kastriert werden. Dies ist für das Alter von unter vier Wochen laut Umweltministerium gesetzlich nicht vorgeschrieben.

Der „Runde Tisch” verständigte sich außerdem darauf, Schwänze von Lämmern nur noch zu kürzen, wenn es unbedingt notwendig ist. Auch dieser Eingriff soll nur unter Schmerzmitteln vorgenommen werden. Zudem sollen hochträchtige Kühe nicht mehr geschlachtet werden. Am „Runden Tisch Tierwohl” waren landwirtschaftliche Verbände, Tierschutzorganisationen sowie Vertreter aus Wissenschaft und Verwaltung beteiligt.

„Es ist das erklärte Ziel der Landesregierung, den Einsatz der Antibiotika in der Tierhaltung zu verringern”, erklärte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) nach der Unterzeichnung in Friedrichsdorf im Vordertaunus. Es gehe nicht nur um das Tierwohl, sondern auch um Verbraucherschutz. „Die Leidtragenden zunehmender Resistenzen sind neben den Tieren auch wir Menschen”, teilte Hinz mit.

(dpa)
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