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Brutaler Brandanschlag auf Ehefrau: Urteil ist rechtskräftig

Darmstadt/Karlsruhe. 

Weil er seine Frau angezündet hat, muss ein Mann aus Rüsselsheim 14 Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom Juli 2017 ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die Revision des Angeklagten verworfen, wie am Dienstag bekannt wurde. Der Mann war wegen besonders schwerer Brandstiftung und schwerer Körperverletzung verurteilt worden. Seine Frau trug schwerste Verletzungen davon und ist dem BGH zufolge nach mehr als 30 Operationen auf einen Rollstuhl angewiesen.

Die Frau hatte sich nach den Feststellungen des Landgerichts von ihrem Mann trennen wollen. Dieser hatte das nicht akzeptieren wollen und verletzte sie zunächst mit einer Machete am Arm, dann würgte er sie, übergoss sie im Schlafzimmer mit Benzin und zündete sie an. Er habe seine Ehefrau so entstellen wollen, dass sie keinen Partner mehr finden würde.

Die Geschädigte stand rasch in Flammen, so das Gericht. Der Angeklagte verließ das Schlafzimmer, auf das die Flammen übergriffen. Er hielt die Zimmertür zu, um zu verhindern, dass seine laut um Hilfe schreiende und brennende Frau ihm folgte. Kurze Zeit später lief er ins Schlafzimmer, warf eine Decke über sein Opfer, brachte es ins Badezimmer und löschte das Feuer mit Wasser.

(dpa)

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