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Körperverletzung in Schlüchtern: Ermittlungen laufen nach Attacke gegen Streitschlichter

Schlüchtern/Fulda. 

Nachdem ein Streitschlichter in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) ins Koma geprügelt worden ist, wird gegen einen 20-Jährigen weiter wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag ermittelt. Zunächst gab es jedoch noch keine neuen Erkenntnisse, wie Oberstaatsanwalt Dominik Mies in Hanau am Dienstag sagte. Der Fall wurde wegen der Wohnort-Zuständigkeit an die Staatsanwaltschaft Fulda übergeben. Der Heranwachsende lebt im Landkreis Fulda. Mangels Haftgründen sei nicht geplant, den 20-Jährigen einem Haftrichter vorzuführen, sagte Harry Wilke, Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda.

Der Tatverdächtige soll am Sonntag einen 24-Jährigen bei einem Streit zweimal mit einem Holzscheit auf den Kopf geschlagen und so schwer verletzt haben, dass er nach einer Not-OP in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Das Opfer hatte versucht, bei einer Feier eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gästen zu schlichten. Anwesend waren insgesamt mehr als ein Dutzend Gäste.

(dpa)

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