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Polizeieinsatz: Fan-Randale: Rowdies legen S-Bahn-Verkehr lahm

In Kelsterbach ist es im Zuge der Bundesliga-Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln zu Ausschreitungen gekommen. 200 Hooligans beider Vereine gingen am Kelsterbacher Bahnhof aufeinander los.
Eine Notbremse in einer S-Bahn. Foto: Jens Kalaene/Archiv Eine Notbremse in einer S-Bahn.
Kelsterbach. 

Vor dem Spiel der Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und 1. FC Köln sind am Samstag im hessischen Kelsterbach gegnerische Fans aneinandergeraten. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Weil die Beamten danach die Insassen einer S-Bahn im Bahnhof Kelsterbach kontrollierten und der Zug nicht weiterfahren konnte, kam es zu Verspätungen im S-Bahn-Verkehr. In dem kontrollierten Zug saßen Kölner Fans, die auf dem Weg zum Frankfurter Stadion waren.

Nach Angaben des Sprechers war die mit etwa 400 Kölner Fans besetzte S-Bahn aus Richtung Mainz gegen 14.50 Uhr in den Bahnhof Kelsterbach eingefahren, als Unbekannte die Notbremse zogen. Etwa 150 Insassen seien aus dem Zug gestürmt und zum gegenüberliegenden Bahnhofsgebäude gelaufen, wo es zu einer Schlägerei mit Frankfurt-Fans gekommen sei. Dabei sei eine Scheibe des Bahnhofsrestaurants zu Bruch gegangen. Dann hätten die Gegner das Weite gesucht.

Die Beamten fahndeten nach Beteiligten der Schlägerei. Die per Notbremsung gestoppt S-Bahn durfte nach Angaben des Sprechers zunächst nicht weiterfahren, weil nicht auszuschließen sei, dass von den 150 Kölner Fans welche in den Zug zurückgekehrt seien. Die Beamten nahmen deshalb die Personalien der Insassen auf. Wegen des blockierten Gleises in Kelsterbach wurden die Züge Linien S9 und S8 umgeleitet. (dpa)

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