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Tierquälerei: Hunderte Tiere in Wohnung gehalten

Eine 42-Jährige hielt in ihrer 3-Zimmer Wohnung mehrere hundert Kaninchen und Katzen. Der Fall wurde bekannt, weil die Frau einige der Tiere, die in einem erbärmlichen Zustand waren, verkaufte.
Symbolbild: Polizei Bilder > Symbolbild: Polizei
Wiesbaden.  In der 3-Zimmer-Wohnung einer 42-jährigen Erbenheimerin wurden heute Morgen mehrere hundert Kaninchen und Katzen entdeckt. Die Kriminalpolizei Wiesbaden hatte vor Ort auf Anordnung durch die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Wiesbaden vollstreckt. An dem Einsatz waren weiterhin das Ordnungsamt, das Veterinäramt sowie das Gesundheitsamt der Stadt Wiesbaden beteiligt. Die Behörden wurden auf die Tierhalterin aufmerksam, nachdem mehrere Anzeigen gegen die 42-Jährige wegen des Verdachts des Betruges erstattet wurden. Sie hatte in der Vergangenheit mehrere ihrer Tiere verkauft. Die Käufer mussten dann in der Folge feststellen, dass sich die Tiere in einem schlechten Zustand befanden, Impfungen fehlten und die Tiere auch krank waren; einige starben.

Die Ermittlungen gestalteten sich zunächst schwierig, da die Beschuldigte gegenüber den Käufern verschiedene falsche Personalien angegeben hatte. Am heutigen Morgen wurden die Tiere mit Unterstützung der beteiligten Tierheime Wiesbaden, Mainz und Ingelheim abtransportiert und untergebracht. Eine genaue Anzahl konnte noch nicht festgestellt werden; erste Schätzungen belaufen sich auf circa 200 - 250 Tiere. Die Wohnung wurde versiegelt, da diese zunächst von einer Spezialfirma gereinigt werden muss. Gegen die Tierhalterin wird wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und des Betruges ermittelt.
 

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