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Feuerwehr Frankfurt: Mehrere Verletzte bei sieben Bränden in Frankfurt

Hartes Wochenende für die Feuerwehr Frankfurt: Innerhalb von 30 Stunden musste sie zu sieben Bränden ausrücken. Es gab mehrere Verletzte.
Blaulicht auf einem Feuerwehrauto. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv Blaulicht auf einem Feuerwehrauto.
Frankfurt. 

Das war ein hartes Wochenende für die Einsatzkräfte der Frankfurter Feuerwehr. Innerhalb von etwas mehr als 24 Stunden mussten sie zu sieben Bränden ausrücken.

Zunächst brannte es am Samstag in der Mittagszeit in einem Wohnhaus in Heddernheim. Um an das Brandgut in der Küche zu kommen, musste die Einsatzkräfte die Tür der betroffenen Wohnung gewaltsam öffnen. Verletzt wurde niemand.

Kurze Zeit später brannten Speisen in einer Küche eines Wohnhauses in Sindlingen. Noch vor Ankunft der Feuerwehr konnte ein Bewohner das Feuer löschen. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Fast zeitgleich brannten Gegenstände in einer Küche im Stadtteil Frankfurter Berg. Hier mussten die Einsatzkräfte neben den Lösch- und Belüftungsarbeiten auch eine Person aus der stark verrauchten Wohnung ins Freie retten. Der Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert. Der Sachschaden wird auf rund 10 000 Euro geschätzt.

Gegen 18 Uhr rückte die Feuerwehr nach Sachsenhaus. Dort waren Teile eines mehrgeschossigen Wohnhauses komplett verraucht. Der Grund: eine defekte Heizungsanlage. Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr belüftet und messtechnisch kontrolliert. Auf Anordnung eines Schornsteinfegers musste die Heizungsanlage außer Betrieb genommen werden. Verletzt wurde niemand.

Um kurz vor 13 Uhr am Fastnachtssonntag musste die Feuerwehr erneut nach Sachsenhausen ausrücken. Wieder war eine Wohnung verraucht. In diesem Fall war die Inbetriebnahme eines Feststoffbrennofens die Ursache. Neben dem Belüften und Freimessen der Einsatzstelle durch die Feuerwehr musste ein Hausbewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort vom Rettungsdienst Ort behandelt werden.

Nur kurze Zeit später kam es in der Küche eines Wohnhauses in Höchst beim Zubereiten von Speisen auf einen Campinggaskochers aus noch ungeklärter Ursache zu einer Verpuffung. Das Fenster der Küche wurde durch den hierbei entstandenen Überdruck zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 € geschätzt. Auch hier mussten zwei Hausbewohner vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt werden.

Um 17:27 Uhr brannten Kunststoffteile in einer Küche in Rödelheim. Hier wurde der Brand von der Feuerwehr mit Wasser aus der Hauswasserleitung gelöscht und die Wohnung anschließend mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Verletzt wurde niemand. (red)

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