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Polizeianwärter in tödliche Messerattacke verwickelt

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archiv In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archiv
Wiesbaden. 

In die tödliche Messerattacke in Wiesbaden ist auch ein Polizeianwärter der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung verwickelt. Der 23-Jährige stehe zwar nicht in dringendem Tatverdacht, das 19 Jahre alte Opfer erstochen zu haben, sagte ein Sprecher der Wiesbadener Staatsanwaltschaft am Dienstag. Es sei aber noch nicht abschließend geklärt, ob die Stiche von einem oder zwei Tätern ausgeführt wurden. Die Ermittlungen nach der Bluttat in der Wiesbadener Innenstadt in der Nacht zum Sonntag liefen noch.

Gegen einen 24 Jahre alten Studenten aus dem Rheingau-Taunus-Kreis wurde mittlerweile Haftbefehl erlassen. Der Mann habe sich bislang noch nicht zu den Tatvorwürfen geäußert, erklärte der Sprecher der Anklagebehörde. Neben dem 23 Jahre alten Polizeianwärter war noch ein weiterer junger Mann nach der Tat festgenommen worden, der 22-Jährige wurde aber schon bald wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der Auslöser des Konflikts ein Streit zwischen dem 22-Jährigen und dem späteren Todesopfer.

Warum die Situation eskalierte und es zu der tödlichen Messerattacke kam, ist nach Angaben der Ermittler noch unklar. Auch die genaue Tatbeteiligung muss noch ermittelt werden. Neben dem 19 Jahre alten Todesopfer waren noch zwei weitere junge Männer mit Messerstichen in den Bauch schwer verletzt worden. Der 19-Jährige war durch einen Stich in die Herzregion ums Leben gekommen.

(dpa)

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