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Sechs Leichtverletzte: Reizgas-Alarm am Frankfurter Flughafen - Sechs Leichtverletzte

Aufregung an Deutschlands größtem Flughafen: Mehrere Menschen klagen plötzlich über Atembeschwerden. Wurde Reizgas versprüht? Die Polizei rätselt zunächst und nimmt wenige Stunden nach dem Vorfall einen Verdächtigen fest.
Am Frankfurter Flughafen ist am Montag Reizgas versprüht worden. Foto: Demel Foto: Demel Am Frankfurter Flughafen ist am Montag Reizgas versprüht worden. Foto: Demel
Frankfurt. 
Am Frankfurter Flughafen ist es am Montagvormittag zu einem Zwischenfall mit sechs Leichtverletzten gekommen. Die Personen hätten über Augen- und Atemwegsreizungen geklagt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Feuerwehr habe dann jedoch keine erhöhten Messwerte mehr feststellen können. Laut Polizei wurde vermutlich Reizgas versprüht, ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Zunächst war unklar, ob es sich um einen technischen Defekt handelte oder Reizgas versprüht wurde. Bei der Sichtung der Videoaufzeichnung fiel den Ermittlern schließlich ein Mann auf, nach dessen «Erscheinen sich die Reizungen der Geschädigten einstellten», wie die Polizei weiter mitteilte.

Am Nachmittag wurde der Verdächtige dann in Terminal 1 festgenommen. Bei ihm handele es sich um einen 74 Jahre alten Mann, der offensichtlich als Flaschensammler unterwegs gewesen sei. Er hatte ein Reizgasspray bei sich und gestand, an der fraglichen Stelle damit um sich gesprüht zu haben. Die Polizei wollte weiter ermitteln.

Wegen des Alarms wurden zwei Schalterinseln im Terminal 1 vorübergehend gesperrt. Auswirkungen auf den Flugverkehr oder gar Verspätungen habe es nicht gegeben, sagte ein Flughafensprecher. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet, dass am Check-in Reizgas versprüht worden sei.

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