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Polizei Friedberg: Rückkehr der Horrorclowns: Jugendliche gefährden Verkehr

Der Herbst ist da, Halloween steht vor der Tür, „Es“ räumt an den Kinokassen ab: Offenbar Anlass genug für drei Jugendliche, die Clowns-Masken auszupacken. Bereits im letzten Jahr hatte es rund um die sogenannten „Horror-Clowns“ einigen Wirbel gegeben.
Symbolbild: Horror-Clown-Masken in einem Fachgeschäft für Kostüme und Theaterbedarf. Foto: Julian Stratenschulte Symbolbild: Horror-Clown-Masken in einem Fachgeschäft für Kostüme und Theaterbedarf. Foto: Julian Stratenschulte
Drei Jugendliche haben offenbar versucht, als Clowns verkleidet, Autofahrer zu erschrecken. Am Sonntagabend rüsteten sich die Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren mit zwei Masken und einem nachgestellten Beil aus und begaben sich so verkleidet an den Fahrbahnrand der Landstraße zwischen Florstadt und Reichelsheim. Noch bevor aber irgendwer zu Schaden hätte kommen können, meldete ein Verkehrsteilnehmer die verdächtigen Clowns der Polizei.

Eine Straftat hätten die Jugendlichen mit ihrer Aktion nicht begangen, hieß es in einer  Mitteilung der Polizei. Gegenüber den Beamten gaben die „Clowns“ an, die Aktion sei aus Langeweile entstanden – und die Idee, Leute mit ihrem „Horror-Clown“-Masken zu erschrecken, hätten sie im Internet aufgeschnappt. Die Ermittler brachten die Jugendlichen nach Hause und übergaben sie den Eltern. Die Verkleidungen stellten sie vorsichtshalber sicher.

Bereits im letzten Jahr hatten die sogenannten Horror-Clowns ihr Unwesen getrieben – ein weltweites Phänomen, das schließlich auch mehrere Fälle in Frankfurt hervorbrachte. Die Clowns versuchten dabei wiederholt, mit ihren gruseligen Verkleidungen zufällige Passanten zu erschrecken. Sogar die Polizei meldete sich zu Wort.„Erschrecken allein ist kein Straftatbestand“, erklärte damals der Frankfurter Polizeisprecher McCormack. Es bestünde aber die Gefahr, dass jemand vor Schreck stürze oder  auf anderem Wege zu Schaden käme.
 

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