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Die Welt des Einzelhandels entdecken

Eine Menge junger Leute sind an einer Ausbildung im Bereich des Einzelhandels interessiert. Das Scheck-In Center in Frankfurt bietet acht Auszubildenden die verschiedensten Möglichkeiten, sich diesen Wunsch zu erfüllen.
Frankfurt. 

Im Gespräch mit zwei von insgesamt acht Auszubildenden aus dem Scheck-In Center in Frankfurt haben wir erfahren dürfen, wieso dieser Beruf das Interesse vieler junger Leute weckt: Carla Oliveira (25) und Fabio Lombisani (22) arbeiteten dort bereits in Teilzeit und als Aushilfe. Dadurch konnte ihr Interesse geweckt werden. Mit der Aussicht auf einen guten Schulabschluss und den daraus resultierenden Möglichkeiten in der Branche, erwarten beide eine schöne und attraktive Ausbildungszeit.

Noch sind sie im ersten der drei zu absolvierenden Jahre. Zufrieden sind die Azubis offenbar mit ihrer Berufswahl: „Mir bereitet der Umgang mit den Kunden eine Menge Freude, ich kann mich gut mit ihnen unterhalten und habe Vergnügen daran, ihnen helfen zu können“ , sagt die 25-Jährige. Wer also keine Freude an der Kundenberatung hat, wäre ziemlich fehl am Platz. Dennoch sind auch unbeliebte Tätigkeiten wie zum Beispiel das Aufräumen und Putzen der Regale sowie die MHD-Kontrolle, also der Kontrolle des Mindesthaltbarkeitsdatums, durchzuführen.

Sowohl Tätigkeiten wie diese, als auch stressige Momente, wie zum Beispiel besucherstarke Samstage seien nicht so dramatisch, da es ihnen keine Probleme bereite, sich auch mal schwierigen Herausforderungen zu stellen. Während ihrer Ausbildungszeit müssen sie Azubis alle vorhandenen Stationen durchlaufen, sei es an der Käse- oder Fleischtheke oder in der Drogerieabteilung. Deswegen wird eine gewisse Vielseitigkeit des Personals vorausgesetzen. Einige Stationen muss man länger durchlaufen, da sie intensiver behandelt und besprochen werden als andere, diese nehmen bis zu vier Monate in Anspruch.

Unter der Woche arbeitet Fabio montags bis mittwochs und an Samstagen; am Donnerstag und Freitag besucht er die Schule, in der fünf verschiedene Lernfelder zur Auswahl stehen und Fächer wie Deutsch, Mathe oder Politik und Wirtschaft Pflicht sind. „Mein Ziel ist in erster Linie der Schulabschluss. Danach ergibt sich alles Schritt für Schritt, da ich nach meiner Ausbildung verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl haben werde“, freut sich der 22-Jährige.

Er scheint sehr glücklich mit seiner Ausbildung zu sein und wird weiterhin in der Filiale bleiben wollen. Der Wochenablauf von Carla ist derselbe, bis auf die unterschiedlichen Arbeits- und Schultage.

Zudem gibt es vermehrt Seminare, die vom Center organisiert werden, in der das Wissen und die Praxis der Azubis gefördert werden soll. Aus den Seminaren könne man viel mitnehmen und sich gut fortbilden, da diese die kommunikativen und organisatorischen Fähigkeiten im Umgang mit den Kollegen verbesserten.

Die Azubis im Bereich Kaufmann und Kauffrau im Einzelhandel haben ebenso die Möglichkeiten, an weiteren freiwilligen Lernfeldern, wie zum Beispiel den betriebswirtschaftlichen Aspekten (BWL) teilzunehmen und ihr Interesse und Wissen in dem Bereich zu erweitern. Das heißt aber auch, dass die Azubis neben den Arbeitszeiten noch Zeit und Möglichkeiten einplanen müssen, um zu lernen.

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