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Ministerpräsident Volker Bouffier gratuliert: Zeitungsjournalismus bleibt unverzichtbar

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier beglückwünscht die Frankfurter Neue Presse zum 70-jährigen Bestehen.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Seit stolzen sieben Jahrzehnten zählt die Frankfurter Neue Presse zu den großen und traditionsreichen Zeitungen unseres Landes. Seit dem Erscheinen der Erstausgabe ist sie ein treuer Chronist des Geschehens in der Stadt und der Region, in Deutschland und in der Welt. Sie informiert ihre Leserschaft zuverlässig, unterstützt die Meinungsbildung, fördert die Diskussion und unterhält ganz einfach. Zum 70-jährigen Bestehen möchte ich allen danken, die für diese Zeitung tätig waren oder sind. Gleichzeitig gelten meine herzlichen Grüße allen Leserinnen und Lesern.

Zwei große Gemeinsamkeiten verbinden die FNP und das Land Hessen: Beide feiern aktuell ihr 70-jähriges Bestehen und Geburtshelfer war in beiden Fällen die amerikanische Militärregierung. Am 19. September 1945 gründete der General und spätere US-Präsident Dwight D. Eisenhower unser Land in seiner heutigen Gestalt und am 15. April 1946 erhielt die FNP die Zeitungslizenz durch die US-Amerikaner. Die Alliierten schufen damit die Grundlagen für Demokratie und Freiheit wie für den wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung.

Die beiden Gründungen sind dabei alles andere als Zufall. Zwischen der Neufassung des Landes mit dem Wiederaufbau der demokratischen Institutionen und dem Wiederaufbau der freien Presse gibt es einen inneren, sachlichen Zusammenhang. Eine demokratische Gesellschaft und ein demokratischer Staat sind ohne frei zugängliche, sachliche und zuverlässige Informationen und ohne einen offenen Meinungsaustausch, der keinem Zwang unterworfen und damit unabhängig ist, unvorstellbar.

Dringlichste Aufgabe der neugebildeten Bundesländer und der wenig später gegründeten Bundesrepublik Deutschland war die Bewältigung der politischen und wirtschaftlichen Folgen der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus für das Land und seine Bevölkerung. Aufgabe der neu ins Leben gerufenen freien Presse in der schwierigen Nachkriegszeit war es, dem zarten Pflänzlein der Demokratie und dem freien kulturellen und geistigen Leben beim Wiederaufkeimen zu helfen und diese zu fördern.

Demokratie und freie Presse sind aufeinander angewiesen, ihre Existenz hängt voneinander ab. Diese grundlegende Tatsache bleibt unveränderlich. Was sich verändert, sind jedoch die Rahmenbedingungen, die zum Beispiel der technische Fortschritt setzt. Neue Verbreitungswege schaffen neue, konkurrierende Informations- und Unterhaltungsangebote.

Aber auch in Zeiten, in denen die Informationsbeschaffung und Informationsgewinnung über die digitalen Kanäle per Knopfdruck an nahezu jedem Ort der Welt größtenteils in Echtzeit möglich ist, braucht es Medien wie die Frankfurter Neue Presse, die mit ihrem Qualitätsjournalismus die Flut der Informationen aufbereitet, einordnet und Schwerpunkte setzen. Denn nicht jede Information ist gleich eine Meldung wert und von Relevanz. Ganz gleich ob in der gedruckten Form, als E-Paper oder als digitales Angebot auf der Internetpräsenz, Zeitung muss zusammentragen, sortieren und gewichten, sie muss Inhalte verständlich aufbereiten und kommentieren. Auch in Zeiten der Digitalisierung sind dies nach wie vor die unverzichtbaren, klassischen Aufgaben des Zeitungsjournalismus.

Ich bin zuversichtlich, dass die FNP ihre Aufgaben gegenüber ihren Leserinnen und Lesern auch künftig so wahrnehmen wird wie in den vergangenen 70 Jahren – kritisch, verständlich und unterhaltsam.

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