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Zahnärzte sind Experten für den Mundraum und niemand kennt den Mundbefund seines Patienten besser als der behandelnde Zahnarzt. Ihm kommt in der Erkennung des Mundhöhlenkarzinoms daher eine besondere,
Dr. Michael Frank Dr. Michael Frank

Zahnärzte sind Experten für den Mundraum und niemand kennt den Mundbefund seines Patienten besser als der behandelnde Zahnarzt. Ihm kommt in der Erkennung des Mundhöhlenkarzinoms daher eine besondere, wenn nicht die wichtigste Aufgabe zu. Dies ist auch der Grund, warum die deutsche Zahnärzteschaft unlängst auf die Bedeutung der regelmäßigen, jährlichen zahnärztlichen Routineuntersuchung, gerade auch im Hinblick auf die Vorsorge von Mundhöhlenkrebs, hingewiesen hat und sich seit mehreren Jahren im Rahmen einer Kampagne für den Rauchstopp einsetzt. Denn bei jeder Untersuchung wird neben dem Zahnstatus auch der gesamte Mundraum begutachtet, wobei besonders bei Risikopatienten wie starken Rauchern und bei älteren Patienten verstärkt auf Erkennungszeichen möglicher Krebs-Vorstufen (Präkanzerosen) geachtet wird. Bei bösartigen Veränderungen der Schleimhaut hängt die Heilungschance des Patienten von der möglichst frühen Erkennung und gegebenenfalls schnellen Weiterleitung an ein ausgewiesenes Zentrum ab. Daher ist auch der Patient gefragt. „Wer Veränderungen in seinem Mundraum oder am Zungenrand bemerkt - etwa weißliche oder tiefrote Stellen, die zwar nicht notwendig Schmerzen verursachen, aber über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen nicht abheilen - sollte seinen Zahnarzt auf diese Veränderungen ansprechen.

 

Dr. Michael Frank, Zahnarzt und Präsident der
Landeszahnärztekammer Hessen

 

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