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Das schwarz-grüne Kabinett in Hessen: Chef der Staatskanzlei: Axel Wintermeyer

Bei der Leitung der hessischen Staatskanzlei wird Kontinuität gewahrt. Der CDU-Politiker Axel Wintermeyer wird auch in der schwarz-grünen Landesregierung abseits des Rampenlichts die Strippen ziehen.
Axel Wintermeyer (CDU). Foto: Daniel Reinhardt, dpa Axel Wintermeyer (CDU). Foto: Daniel Reinhardt, dpa
Der Aufgabe als Leiter der hessischen Staatskanzlei kommt Axel Wintermeyer schon seit 2010 nach. Als Staatsminister koordinierte er im ersten Kabinett Bouffier die Landesregierung.

Auch im zweiten Kabinett Bouffier wird Axel Wintermeyer als Chef der Staatskanzlei für einen reibungslosen Ablauf der Regierungsgeschäfte sorgen.

Geboren am: 1. Januar 1960, Wiesbaden

Partei: CDU

Weitere Ämter: Seit 1982 Stadtverordneter in Hofheim am Taunus, seit 1998 Kreisvorsitzender der CDU Main-Taunus, seit April 1999 Abgeordneter im Hessischen Landtag.

Website: www.axel-wintermeyer.de

Facebook: www.facebook.com/a.wintermeyer

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Der hessische CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier setzt bei seiner Regierungsmannschaft auf Kontinuität. Das erste Zusammengehen mit den Grünen in einem deutschen Flächenland ist Experiment genug. Deshalb hält sich der 62-Jährige auf Unionsseite des künftigen Kabinetts an bewährte Kräfte. Alle seine alten Minister hat er untergebracht, wenn auch einige auf neuen Posten. «Nicht jeder war glücklich», gestand Bouffier am Dienstag in Wiesbaden ein. Doch schlaflose Nächte habe ihm das Personalpuzzle nicht bereitet. Auf den folgenden Bildern stellen wir die neue Landesregierung vor. Fotos: dpaViele hatten den einstigen Hoffnungsträger der CDU schon abgeschrieben. Doch der stets umtriebige Boris Rhein, mit seinen 42 Jahren immer noch jungenhaft aussehend, hat es wieder ins Kabinett geschafft. Überraschend ist aber, dass der forsche Law-und-Order-Mann von seinem geliebten Innenministerium ins Wissenschaft- und Kunstministerium wechselt. Die Aufsicht über Hochschulen und Forschung ist zwar ein wichtiges Ressort. Doch als Freund der schönen Künste und Literatur war Rhein bisher nicht bekannt. Der Jurist galt lange Zeit als Senkrechtstarter in der CDU, aber seit der Niederlage bei der OB-Wahl in seiner Heimatstadt Frankfurt vor knapp zwei Jahren war sein Stern im Sinken. Sein Verhältnis zu Regierungschef Bouffier, der Rhein einige Affären im Innenministerium hinterließ, galt als angespannt.Als CDU-Generalsekretär hat Peter Beuth mit Herzenslust auf die Opposition - mit Vorliebe die Grünen - eingedroschen. Als Innenminister im schwarz-grünen Kabinett muss sich der gebürtige Rheinländer jetzt umgänglicher geben. Der 47-jährige Jurist hat schon früh in der Jungen Union Karriere gemacht. Seit 1999 sitzt er im Landtag. 2009 wurde er Generalsekretär. Im Landtag musste er sich als Vorsitzender mit für die CDU sehr unangenehmen Untersuchungsausschüssen herumschlagen. Beuth, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, kommt aus dem Rheingau-Taunus-Kreis.


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