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Das schwarz-grüne Kabinett in Hessen: Kultusminister: Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz

Das hessische Kultusministerium ist Ralph Alexander Lorz gut vertraut, war er vor seiner Berufung zum Minister doch Staatssekretär in eben diesem Ministerium.
Ralph Alexander Lorz (CDU). Foto: Arne Dedert, dpa Ralph Alexander Lorz (CDU). Foto: Arne Dedert, dpa
Der promovierte Juris hat seit dem Jahr 2000 eine Professur an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf inne. Von 2007 bis 2009 war er Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, von Juni 2012 bis Januar 2014 Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium.
 
Im zweiten Kabinett Bouffier übernimmt Ralph Alexander Lorz nun selbst als Minister die Führung des hessischen Kultusministeriums.

Geboren am: 30. November 1965, Nürnberg

Partei: CDU

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Der hessische CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier setzt bei seiner Regierungsmannschaft auf Kontinuität. Das erste Zusammengehen mit den Grünen in einem deutschen Flächenland ist Experiment genug. Deshalb hält sich der 62-Jährige auf Unionsseite des künftigen Kabinetts an bewährte Kräfte. Alle seine alten Minister hat er untergebracht, wenn auch einige auf neuen Posten. «Nicht jeder war glücklich», gestand Bouffier am Dienstag in Wiesbaden ein. Doch schlaflose Nächte habe ihm das Personalpuzzle nicht bereitet. Auf den folgenden Bildern stellen wir die neue Landesregierung vor. Fotos: dpaViele hatten den einstigen Hoffnungsträger der CDU schon abgeschrieben. Doch der stets umtriebige Boris Rhein, mit seinen 42 Jahren immer noch jungenhaft aussehend, hat es wieder ins Kabinett geschafft. Überraschend ist aber, dass der forsche Law-und-Order-Mann von seinem geliebten Innenministerium ins Wissenschaft- und Kunstministerium wechselt. Die Aufsicht über Hochschulen und Forschung ist zwar ein wichtiges Ressort. Doch als Freund der schönen Künste und Literatur war Rhein bisher nicht bekannt. Der Jurist galt lange Zeit als Senkrechtstarter in der CDU, aber seit der Niederlage bei der OB-Wahl in seiner Heimatstadt Frankfurt vor knapp zwei Jahren war sein Stern im Sinken. Sein Verhältnis zu Regierungschef Bouffier, der Rhein einige Affären im Innenministerium hinterließ, galt als angespannt.Als CDU-Generalsekretär hat Peter Beuth mit Herzenslust auf die Opposition - mit Vorliebe die Grünen - eingedroschen. Als Innenminister im schwarz-grünen Kabinett muss sich der gebürtige Rheinländer jetzt umgänglicher geben. Der 47-jährige Jurist hat schon früh in der Jungen Union Karriere gemacht. Seit 1999 sitzt er im Landtag. 2009 wurde er Generalsekretär. Im Landtag musste er sich als Vorsitzender mit für die CDU sehr unangenehmen Untersuchungsausschüssen herumschlagen. Beuth, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, kommt aus dem Rheingau-Taunus-Kreis.


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