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Das schwarz-grüne Kabinett in Hessen: Wirtschaftsminister: Tarek Al-Wazir

Er ist neben dem Ministerpräsidenten wohl die zweitwichtigste Figur im neuen schwarz-grünen Kabinett in Hessen: Tarek Al-Wazir.
Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Fredrik von Erichsen, dpa Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Fredrik von Erichsen, dpa
Seit 1995 sitzt Tarek Al-Wazir für die Grünen im Hessischen Landtag und seit dieser Zeit arbeitete er darauf hin, seine Partei wieder an die Regierung zu bringen. Dabei hatte er lange ein rot-grünes Bündnis mit der SPD im Blick.
 
Als Vorsitzender der hessischen Grünen und Chef der grünen Landtagsfraktion schmiedete er dann aber die erste schwarz-grüne Koalition in einem deutschen Flächenland. Er selbst gehört dem schwarz-grünen Kabinett als Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef an.

Geboren am: 3. Januar 1971, Offenbach
 
Familienstand: Verheiratet, zwei Kinder
 
Partei: Bündnis 90/Die Grünen
 
Weitere Ämter: Seit 1995 Mitglied des Hessischen Landtags.
 
Website: www.al-wazir.de
 
Facebook: www.facebook.com/tarek.al.wazir
 
Twitter: twitter.com/talwazir

Bilderstrecke Hessens neue Regierung
Der hessische CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier setzt bei seiner Regierungsmannschaft auf Kontinuität. Das erste Zusammengehen mit den Grünen in einem deutschen Flächenland ist Experiment genug. Deshalb hält sich der 62-Jährige auf Unionsseite des künftigen Kabinetts an bewährte Kräfte. Alle seine alten Minister hat er untergebracht, wenn auch einige auf neuen Posten. «Nicht jeder war glücklich», gestand Bouffier am Dienstag in Wiesbaden ein. Doch schlaflose Nächte habe ihm das Personalpuzzle nicht bereitet. Auf den folgenden Bildern stellen wir die neue Landesregierung vor. Fotos: dpaViele hatten den einstigen Hoffnungsträger der CDU schon abgeschrieben. Doch der stets umtriebige Boris Rhein, mit seinen 42 Jahren immer noch jungenhaft aussehend, hat es wieder ins Kabinett geschafft. Überraschend ist aber, dass der forsche Law-und-Order-Mann von seinem geliebten Innenministerium ins Wissenschaft- und Kunstministerium wechselt. Die Aufsicht über Hochschulen und Forschung ist zwar ein wichtiges Ressort. Doch als Freund der schönen Künste und Literatur war Rhein bisher nicht bekannt. Der Jurist galt lange Zeit als Senkrechtstarter in der CDU, aber seit der Niederlage bei der OB-Wahl in seiner Heimatstadt Frankfurt vor knapp zwei Jahren war sein Stern im Sinken. Sein Verhältnis zu Regierungschef Bouffier, der Rhein einige Affären im Innenministerium hinterließ, galt als angespannt.Als CDU-Generalsekretär hat Peter Beuth mit Herzenslust auf die Opposition - mit Vorliebe die Grünen - eingedroschen. Als Innenminister im schwarz-grünen Kabinett muss sich der gebürtige Rheinländer jetzt umgänglicher geben. Der 47-jährige Jurist hat schon früh in der Jungen Union Karriere gemacht. Seit 1999 sitzt er im Landtag. 2009 wurde er Generalsekretär. Im Landtag musste er sich als Vorsitzender mit für die CDU sehr unangenehmen Untersuchungsausschüssen herumschlagen. Beuth, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, kommt aus dem Rheingau-Taunus-Kreis.


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Das schwarz-grüne Kabinett steht - fast. Nach den Ministern wurde auch die zweite Reihe, die Staatssekretäre, benannt. Sie sind als Amtschefs in den Ministerien die Schnittstelle zwischen den politischen Organen und der nicht-politischen Beamtenschaft. Nur die Sekretäre der Grünen fehlen noch. Im Bild: Jo Dreiseitel (Integration). (Fotos: dpa)Bernadette Weyland (Finanzen)Manuel Lösel (Kultus)
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