Erbach, Dauborn und Selters helau!

Die Karnevalisten drehten gestern in Erbach, Dauborn und Niederselters noch einmal richtig auf. Die Erbacher Kaltblüter sind echte Hingucker. Bilder > Die Erbacher Kaltblüter sind echte Hingucker.
Selters-Niederselters. 

Er taucht auf, wie aus dem Nichts, und schon lachen die Umstehenden: Diesen Bischof „Tebartz-van-Elst“ mit der Geldbrille sehen alle gern – zur Fastnacht. Die Wirklichkeit ist nicht so lustig, und die holt die Menschen im Nassauer Land spätestens heute wieder ein, denn am Aschermittwoch ist alles vorbei. So drehten die Narren dann auch gestern beim Erbacher Haarezug noch einmal richtig auf. Dicht gedrängt standen die Zuschauer am Straßenrand – und bewunderten eine fröhliche Gesellschaft, angeführt von der Traditionsgruppe der „Erbacher Haare“, zu der sich später auch die „Camberger Haare“ hinzugesellten. Handwerker, Zoobewohner, singende Maurer und die Musiker in Clownskostümen: Sie alle sorgten für fröhliche Stimmung. Sogar „Baby-Boomer“ waren mit dabei. Auch die Bad Camberger Würdenträger, Prinz Florian I. sowie Cambergia Christina Irmgard I., waren samt Gefolge und Wagen gekommen. Fünf Jahre dürfen sie so Fastnacht feiern – bis zur nächsten Großfastnacht 2017 dauert ihre Regentschaft, und seitdem sie 2012 übernommen haben, sind sie in der „fünften Jahreszeit“ unermüdlich im Einsatz. Ihr Herz schlägt eben für die Fastnacht.
 

Bilderstrecke Erbach: Viel Spaß beim Haarezug Die "Haare" kommen: Bei strahlendem Sonnenschein schlängelte sich der Erbacher Haarezug durch die Straßen, vorbei an unzähligen fröhlichen Menschen. Sie genossen den letzten Tag der Fastnacht, und sogar die Bad Camberger Würdenträger, Prinz Florian I. sowie Cambergia Christina Irmgard I., waren samt Gefolge und Wagen gekommen. Vorneweg die Erbacher Kaltblüter – der Wagen mit dem schönen Pferdegespann ist immer ein Hingucker des Zuges.  Alle Bilder: Petra Hackert. So schöne Kaltblüter. So ein Zug macht Spaß!

Ihren Slogan „Die Narren außer Rand und Band, nehmen Dauborn in die Hand“ haben sie im Fastnachtsumzug noch einmal so richtig zelebriert: 24 Zugnummern zeigten einen Querschnitt durch Wünsche, aber auch Spott und Jux. Angeführt wurde der Zug durch den ATC, der seit Jahren den Zug veranstaltet und dieses Mal als Schlümpfe das Publikum verzauberte. Es folgten unter anderem aktuell eine Gruppe „Bischöfe“ mit goldener Toilette im Schlepptau, der Wilde Westen war gleich zweimal vertreten mit dem Elferrat Nauheim und dem Weizenbier-Stammtisch Neesbach, das (fehlende) Rotlicht-Milieu nahm die Schwimmbad-Gymnastikgruppe aufs Korn, die „Hoingdibbscher“ wollen alles hinschmeißen, um Prinzessin zu werden, aus Kirberg, Mensfelden, Neesbach und Nauheim waren närrische Abordnungen gekommen, nicht zu vergessen die heimischen Tanz- und Jugendgruppen. Besonders die farbenfrohen Fußgruppen gingen mit den Zuschauern auf Tuchfühlung. Währendem die Kleinen nach dem Kamellen sprangen, ließen sich die Älteren einen „Daawerner“ in die Hand drücken. Und nach dem Zug ging die Party im Sporthäuschen und Zelt beim RSV richtig los.

Das Zügelche in Niederselters heißt so, weil es klein ist, vor über 30 Jahren mit einem Motivwagen und zwei Fußgruppen begonnen hat, heute auf beachtliche zwölf Zugnummern angewachsen ist. Von Anfang an sind die „Ollen Dollen“ dabei, seit vielen Jahren schon der Löwenstammtisch, die Gruppe „Weidenhof & Friends“, die Kinderkrippe „Brunnenzwerge, die „Brunnen-Bären“ sowie der Turnverein und der SVN. Die Münsterer Mönche kamen von nebenan und der Kellnerinnen-Freundeskreis gab sein Debüt. Auch erstmals hatten sich zwei Schneeflittchen und acht Zwerge („Klaus Rembsers Traktor“) unter’s Geschehen gemischt.

 

Weitere Fotos
finden Sie im Internet unter der Adresse
www.nnp.de/karneval

 

(pp,wu)

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Erbach, Dauborn und Selters helau!
Die Karnevalisten drehten gestern in Erbach, Dauborn und Niederselters noch einmal richtig auf.
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05.03.2014
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