Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Humorvolle Wernborner Einblicke

Von Umrahmt von Gastauftritten mehrerer Hoheiten aus dem Usinger Land bot die Kolpingfamilie ihren Gästen wieder ein herausragendes Faschingsprogramm. Und das nur mit Protagonisten aus den eigenen Reihen.
Leonie Pless erklärt ihre besondere Zuneigung zu ihrer Oma. Bilder > Leonie Pless erklärt ihre besondere Zuneigung zu ihrer Oma.
Wernborn. 

Im Grunde sind’s immer dieselben Themen, die das liebe Volk zum Lästern und Bekritteln verleitet. Verbotenes, Verpöntes und oft das, was man selber gerne hätte oder täte, aber aus irgendeinem Grund nicht hat oder tut, wird am Mitmenschen in die Mangel genommen: Geltungssucht, Kaufräusche, das gute Aussehen oder wenigstens das Bemühen um ein solches – kurz, alle Sünden der anderen eben, zu denen man im Vergleich als wahre Saubermänner- und –frauen dastehen darf.

Wenigstens zur Fastnacht. Denn dann ist (fast) alles erlaubt. Dann ist Spott und Hohn erwünscht, wird salonfähig, und plötzlich sind’s just die spitzfindigsten Spottvögel, die sich die besten Lacher garantieren. Manche haben sich schon längst einen Namen gemacht als urkomische Asse der sogenannten fünften Jahreszeit. Bernd Friedrich und Erhard Zwermann zum Beispiel, gestandene Wernborner Bürger, nahmen dennoch die Sünden der Menschheit aufs Korn. Klar, wer wüsste schon besser Bescheid als „Engel“ und „Teufel“?

Vielleicht die Schwägerinnen Bettina und Regina Maibach? Die sind bei der Wernborner Fastnacht nämlich genauso unentbehrlich geworden wie Jana Dombach, heuer als „Krankenschwester“ in der Bütt, oder Jennifer und Maxi Buhlmann, die verwöhnten „Geissens“.

Beim Namen Maibach klingelt’s in Wernborner Ohren ohnehin ziemlich laut. Man könnte meinen, der Name steht für Klamauk, für Fastnacht, für die Wernborner Fastnacht schlechthin. Ein gründlicher Blick verrät, wieso: Allein die „Ackerperlen“ mit ihren „Kölschen Liedern“ vereinen fünf Maibachs in ihrem karnevalistischen Chor, darunter den neuen Sitzungspräsidenten Uwe Maibach. Okay, der Name Stübig ist auch dreimal vertreten und Dombach immerhin zweimal. Und ähnliche Namenswiederholungen tauchen auch beim „Six-Pack“ auf, den jungen Männern, die übrigens fantastisch tanzen. Als „Gärtner“ hinterließen sie bei der diesjährigen Fastnacht mal wieder einen imposanten Eindruck.

Die Nachwuchsgeneration hat längst die Startlöcher verlassen. Leonie Pless, mit 12 Jahren noch zu kurz für die Bütt, stieg kurzerhand auf einen Schemel, um das Mikrofon zu erreichen. Und Julia Maibach probte mit Fabio Geis den karnevalistischen Auftritt, der junge Geis dabei fabelhaft die Blondine mimend.

Was sich an dieser Stelle nicht in Kürze wiedergeben lässt, das erlebten indes Hunderte, die am Freitag und Samstag die Fastnachtsveranstaltung der Kolpingfamilie besuchten: Es gab viel Spaßiges, gespickt mit tänzerischen Auftritten, mit denen sich gerade die jungen Wernbornerinnen schon einen Namen gemacht haben.

Zur Startseite Mehr aus Fastnacht 2014

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse