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Laubachs Narren rocken die Halle

Von 260 Karten waren verkauft. Und das hieß für die Fremdensitzung am Samstag ausverkauftes Haus mit der Garantie auf fünf anstehende fröhliche Stunden.
Die Feuerwehrkameraden können auch ganz anders, wenn sie wollen. Bilder > Die Feuerwehrkameraden können auch ganz anders, wenn sie wollen.
Laubach. 

Die Laubacher hatten keine Mühen gescheut und große Stars in ihr Tal gerufen: Den Tsunami der Volksmusik, die Anneliese und den verrückten Wolfgang. Beide waren gekommen, um die Show zu moderieren. Johanna Wauch und Tim Dittmann schienen die Rollen auf den Leib geschneidert zu sein. Im tiefsten bayerisch sangen und witzelten sie um die Wette.

Ihre erste Ankündigung waren die Mädels der Hip-Hop-Tanzgruppe „Fire Dancers“, die mit einer gut einstudierten Formation den bunten Reigen von Büttenreden, Gesangseinlagen und Sketchen eröffneten. Kein Fettnäpfchen wurde ausgelassen. Nicht die entfernte Rutsche auf dem Spielplatz, nicht das zu teuer gewordene Dorfgemeinschaftshaus und vor allem nicht der Swingerclub, der bald schon in Laubach eröffnet werden soll.

Sabine Born kümmerte das wenig. Sie sorge sowieso 365 Tage im Jahr für ihre Schönheit, palaverte sie im Zwiegespräch mit Claudia Lauth. Monika und Bodo Rüssmann hatten die Rollen getauscht. Mit hohem Stimmchen und perfekt femininen Aussehen erklärte Bodo als enttäuschte Ehefrau: „Früher war ich mal dein Sonnenschein. Heute denkst du nur an die Kneipe.“ Die Antwort von Monika als gelangweiltem Ehemann erklang im sonoren Bass: „So viel Sonnenschein macht Durst.“

Erfrischend präsentierte sich das Duo Willi (Dittmann) und Karl-Heinz (Mielke) mit der Parodie „Rock mi heut nacht“. Einige Probleme beim Anziehen hatten die Laubodies. Sie schlüpften immer zu zweit in eine Strumpfhose. Die perfekte Täuschung gelang auf diese Weise immer dann, wenn die Beine gehoben wurden, so als schweben sie in der Luft. Originell schwamm sich auch der Erste Laubacher Karnevalverein in die Herzen der Narren.

Der Laubacher Skiclub stand da eher auf Märchen und ließ Märchentante Gabi Stamm vorlesen, was die Schneehasen dann nachspielten, stets untermalt mit dem passenden Hit. Eins war sicher, Schneewittchen, alias Ulli Ott, ließ sich vom Königsohn Eckehard Stamm gerne retten.

Ob beim Gesangverein mit Gesang und kurzen Büttenreden oder beim Jugendzentrum mit den Erkenntnissen über den wahren Unterschied von Mann und Frau beim Duschen, der Saal stand Kopf.

Siggi Ott brillierte in der Bütt über das Einkaufen im Netz. „Ich kann doch meine Sachen auch in eine ganz normale Plastiktüte stecken.“ Als sie sich einloggen sollte, sagte sie: „Ich kann meine Lockenwickler einfach nicht finden.“

Die Jungs der Kickerabteilung hatten eine Überraschung parat: Sie traten tatsächlich komplett nackt auf. Aber sie deckten alle empfindlichen Stellen mit einer Scheibe ab. Als es längst weit nach Mitternacht war, rockten die Feuerwehrmänner die Bühne.

Mit einer Abba-Parodie zeigten die Tanzbären, was in ihnen steckte. Dem Publikum gefiel es.

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