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Narren ziehen durch Oberhöchstadt

Von Der Fastnachtszug in Oberhöchstadt bildet den vielgefeierten Abschluss der närrischen Saison.
Gutes Wetter, ausgelassene Stimmung: In den vergangenen Jahren boten sich beim Oberhöchstädter Umzug ideale Bedingungen.	Archivfoto: Priedemuth Gutes Wetter, ausgelassene Stimmung: In den vergangenen Jahren boten sich beim Oberhöchstädter Umzug ideale Bedingungen. Archivfoto: Priedemuth
Oberhöchstadt. 

„Gott Jokus ist ein Oberhöchstädter, und auch die Verbindungen zu Petrus sind traditionell gut.“ Ob der Vereinsring-Vorsitzende Hans-Georg Kaufmann diese Informationen tatsächlich von höchster Stelle erhalten hat, ist unbekannt. Die Gegenprobe mit einem Blick auf die irdische Wettervorhersage bestätigt jedoch: Die Hoffnungen auf einen Umzug bei Sonnenschein sind begründet.

Mehr als 80 Zugnummern werden sich am Faschingsdienstag von 14.31 Uhr an durch die Straßen Oberhöchstadts schlängeln. Damit ist man zwar nicht der größte Zug im Umkreis, aber zum Teil ist dies auch den erschwerten Umständen geschuldet. Kaufmann: „Der Dienstag macht manchen Gruppen schwer zu schaffen.“ Viele Unternehmen würden ihren Angestellten am Nachmittag nicht mehr frei geben, und wer keinen Urlaub nehmen könne oder wolle, müsse notgedrungen verzichten. Wenn es ausgerechnet die Stimmgewaltigsten einer Musikkapelle sind, könne schnell mal eine Nummer ausfallen. Der Notfallplan liegt aber schon in der Schublade, erklärt der Vereinsring-Vorsitzende lachend: „Wenn wir irgendwann einmal unter 70 Zugnummern geraten sollten, laufen wir einfach zweimal hintereinander.“

Dass der Zug durch Oberhöchstadt zu den beliebtesten in der Region gehört, zeigt nicht nur die Teilnahme vieler Amts- und Würdenträger. „Es ist der letzte Termin, am nächsten Tag ist alles vorbei“, sagt Kaufmann. Oberhöchstadt habe immer schon ein besonderes Flair gehabt, die Animation, eine Besonderheit in Oberhöchstadt, tue ihr Übriges: „Es muss halt nur einer anfangen zu schunkeln, dann schunkeln alle schnell mit.“

 

Zug hat Vorfahrt

 

Info

Spielregeln für das bunte Treiben.

clearing

Für die Buslinien 72 und 73 gelten während des Umzugs Sonderregeln: Die Linie 72 verkehrt von 12.49 bis 15.49 Uhr als Ringlinie über die Ballenstedter und Sodener Straße zum Bahnhof. In dieser Zeit werden die Haltestellen Am Weidengarten, Dieselstraße, Steinbacher Straße, Friedensstraße, Gelber Weg, Kirche, Schönberger Straße und Dalles nicht bedient. Von 16.49 Uhr an startet die Linie 72 wieder ab Weidengarten. Der Ortskern von Oberhöchstadt wird jedoch bis Betriebsschluss nicht mehr angefahren. Stattdessen wird die Linie über die Ballenstädter Straße zum Bahnhof geführt.

Die Linie 73 startet letztmals am Altkönig-Stift um 12.51 Uhr. Die nächste Fahrt beginnt dort um 16.21 Uhr. In der Zwischenzeit verkehrt die Linie 73 als Ringlinie bis zur Limburger Straße und von dort über die Ballenstädter Straße, Sodener Straße und Jacques-Reiss-Straße zum Bahnhof. Die Haltestellen Altkönig-Stift, Am Rothlauf, Am Sportfeld, Schönberger Straße, Limburger Straße, Altkönigsschule, Oberer Lindenstruthweg und Freiherr-vom-Stein-Straße werden in Richtung Bahnhof in der Zeit zwischen 13.21 und 15.51 Uhr nicht angefahren. Die Haltestellen Erlenweg und Birkenweg werden erst von 18 Uhr an wieder bedient. In Richtung Altkönig-Stift werden während des Umzuges die Haltestellen Erlenweg, Birkenweg, Schönberger Straße, Am Sportfeld, Am Rothlauf und Altkönig-Stift nicht angefahren. Die Stadtbuslinie 71 verkehrt wie gewohnt.

 

Regional-Linien

 

Die Regionallinie 251 fährt letztmalig um 13.32 Uhr vom Berliner Platz aus in Richtung Steinbach und Frankfurt-Nordwestzentrum sowie in der Gegenrichtung um 12.44 Uhr von Frankfurt-Nordwestzentrum aus. Während des Umzuges fahren die Busse vom Nordwestzentrum nur bis zum Steinbach-Sportpark. Von 16.44 Uhr an (Nordwestzentrum) fährt die Linie 251 wieder planmäßig. Bei der Regionalbuslinie 261 kann es zu Verzögerungen kommen.

Auch für städtische Einrichtungen gelten Sonderregeln: Die Sprechzeit der Verwaltung ist von 8 bis 12 Uhr. Das Bürgerbüro schließt um 14 Uhr. Der Bauhof, Westerbachstraße 13, ist bis 12.30 Uhr geöffnet. Die Stadtbücherei ist wie gewohnt von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

(dsc)
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