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Petrus hat Gusbach ganz doll lieb

Von Bei herrlichem Sonnenschein säumten gestern etwa 3500 Zuschauer den kleinen, aber feinen Fastnachtsumzug in Niederjosbach.
Die Wanderzwerge aus Eppstein nahmen die Dauerbaustelle in der Hauptstraße aufs Korn. Bilder > Die Wanderzwerge aus Eppstein nahmen die Dauerbaustelle in der Hauptstraße aufs Korn.
Niederjosbach. 

„Uns in Gusbach hat der liebe Gott einfach besonders lieb“, hat der Zweite Vorsitzende des Gusbacher Carneval Clubs (GCC), Thomas Sossenheimer, eine einfache Erklärung, warum gestern der Fastnachtszug bei strahlendem Sonnenschein durch Niederjosbach ziehen konnte. Seit mehr als 20 Jahren ist Sossenheimer Zugmarschall, „nur zwei Mal hatten wir richtig Pech mit dem Wetter“, sagte er. Und so säumten gestern einige tausend Zuschauer die Straßen, darunter viele kleine Cowboys und Prinzessinnen, als pünktlich um 14.11 Uhr sich der närrische Lindwurm in Bewegung setzte.
 

Bilderstrecke Gusbach: Fastnachtsumzug
Beim Gusbacher Fastnachtsumzug geht es auch in diesem Jahr hoch her. Fotos: Hans NietnerBesonders die Kinder freuten sich über ihre bunten Kostüme......und die Kamelle.

Weil dem Magistrat schon mal die Gäule durchgingen, habe man den Stadtoberen statt Pferden einen alten Mannschaftswagen der Feuerwehr aus Ehlhalten gegeben, erklärte der GCC-Vorsitzende Heinz Seebold. Bürgermeister Alexander Simon und seine frisch gewählte Erste Stadträtin Sabine Bergold nahmen’s mit Humor und warfen aus dem betagten Wagen kräftig Popcorn. Ein Sonderlob für seine Kreativität gab’s vom GCC-Chef für das Team von „Elke’s Frisurenstudio“; das sich zum „Carneval di Venezia“ in prächtige Roben gehüllt hatte.

Die „Wanderzwerge Eppstein“, packten bei ihrer Premiere in Gusbach ein ganz heißes Eisen an. Sie kritisierten die Dauerbaustelle in Vockenhausen: „Hast Du keine Geldquelle, plane keine Großbaustelle“. Die Fischbacher Kerbeborsch gaben als „Firma Rast und Ruh“ das Motto aus: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“ Stammgäste beim Gusbacher Umzug sind seit vielen Jahren die Vockenhäuser Hexen. „Viele von Euch sind früher als Babys im Kinderwagen schon dabei gewesen“, grüßte Vorsitzender Seebold die neue Generation der Hexen: „Ich freue mich, dass ihr laufen gelernt habt.“

Die Chormitglieder vom Gesangverein Taunusliebe waren „mit Gesang, als Arbeiter vom Hollergewann“ unterwegs. In weißen Nachthemden und Zipfelmützen hatten sich die Mitglieder vom Heimat- und Geschichtsverein Niederjosbach als „Gusbacher Schloafhauben“ in den Zug eingereiht.

Die fünf Garden des GCC, die „Mäuse“, die „Schmetterlinge“, die „Delphine“, die „Solaris“ und die „Roten Tatongkas“ marschierten zum ersten Mal in ihren neuen Kostümen. Einen Sonderapplaus von den Zuschauern gab es für die „Knallbonbons“ in ihren Blaumännern – „die Stützen des Vereins“, wie der Vorsitzende anmerkte.

Seit drei Jahren, so erzählt der Vorsitzende mit Stolz, hat der GCC ein Dreigestirn. In einem hellblauen Cabrio wurden Heidi Horn, Anneliese Schulz und Silvia Kräuter von Senator Helmut Kaesler gestern durch die Straßen chauffiert.

Die Knüppelgeister der TSG Münster sorgten ebenso für Stimmung wie die Edelweiß-Boys. Kräftig Kamellen warf auch die Hofheimer Ambet Loreta XXVII., die mit ihrem Gefolge sowie dem Damen- und Herrenkommitee ebenso wie das Komitee des Fischbacher Carneval-Vereins nach Niederjosbach gekommen war.

 

www.fnp.de/fastnacht
 

INFO

31 Nummern hatte der Gusbacher Fastnachtsumzug, der in diesem Jahr zum 32. Mal durch die Straßen von Niederjosbach zog. Bei der Prämierung der schönsten Wagen und Fußgruppen nach dem Zug hatte

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