Leserbriefe zu Tebartz-van Elst: Leserbrief: "Der Eiertanz ist zu Ende"

Es war das Aufreger-Thema der vergangenen Wochen: Die Geschehnisse um den überteuerten Bischofssitz in Limburg endeten mit der Entscheidung des Papstes, Bischof Tebartz-van Elst in eine mehrmonatige Zwangspause zu schicken. Hier sind Ihre Stellungnahmen dazu. Muss Pause machen: Das Verhalten des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst ist und bleibt umstritten.	Foto: dpa Muss Pause machen: Das Verhalten des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst ist und bleibt umstritten. Foto: dpa
Limburg. 

Papst Franziskus konnte keine bessere Entscheidung treffen, nachdem der Limburger Bischof in seiner Uneinsichtigkeit nicht selbst seinen Rücktritt anbot. Bei einer Amtsenthebung hätte Franziskus gegen seine eigenen Grundsätze verstoßen, alle Vorkommnisse im Bistum Limburg genauestens zu untersuchen, um dem auf der Anklagebank stehenden Bischof Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zukommen zu lassen. Es wäre auch ein Zeichen von absolutistischer Herrschaftsausübung, die ich konsequent ablehne. Als Christen müssen wir die Dinge nun mit Gelassenheit, Ruhe und Geduld abwarten und nicht voreilig den Stab brechen.
Paul Schermuly, Mengerskirchen

Bilderstrecke Der Luxus-Bischof von Limburg Eine teure neue Residenz, ein Luxusflug nach Indien, prunkvolle Gottesdienste - seit langem gibt es Verschwendungsvorwürfe gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Das Vertrauen der Gläubigen ist erschüttert. Am 26. März 2014 wurde nun schließlich bekannt: Der Papst lässt den gestrauchelten Bischof nicht in sein Bistum zurückkehren.<br />&nbsp;<br />In unserer Fotostrecke listen wir chronologisch auf, warum der Limburger Bischof in Ungnade gefallen ist. Im zweiten Teil unserer Strecke sehen Sie dann Bilder vom Sitz des "Limburger Oberhirten." Fotos: Archiv 19. August 2012: Tebartz-van Elst wird Verschwendung vorgeworfen. Er sei erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen, berichtet das Magazin «Der Spiegel». Das Bistum weist die Vorwürfe zurück. 29. Mai 2013: Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Limburger Bischof wegen möglicher Falschaussage über ein Upgrade in die Business-Class bei einem Flug nach Indien.

 

Bilderstrecke Der 800.000-Euro-Garten des Skandalbischofs Nur wenige Meter vom Diözesanen Zentrum »St. Nikolaus« entfernt, wo Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst residiert, wurde der so genannte Mariengarten für knapp 784 000 Euro angelegt. Doch dafür wurde im Jahr 2009, als der Bischof schon im Amt war, ein gerade erst fertig gestellter »Garten der Stille« dem Erdboden gleichgemacht. So grün sah der Garten neben dem Limburger Diözesanmuseum noch im Dezember 2005 aus. Im Hintergrund ist die Nonnenmauer zu sehen, die das Areal umfasst. Fotos: Sascha Braun Im Jahr 2009 entsteht der so genannte »Garten der Stille«, der für die Öffentlichkeit kurze Zeit zugänglich ist. Vom Hof des dahinter liegenden Diözesanmuseums ist der Garten einsichtig. Links im Bild sieht man noch Gerüste am steinernen Gartentempel und Arbeiter decken das Dach neu ein. Zu diesem Zeitpunkt war Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst schon im Amt. Plötzlich wird es im Garten wieder lebhaft: Im Frühjahr 2010 rücken schwere Baumaschinen an und machen den gerade erst fertig gestellten Garten dem Erdboden gleich, reißen das Steinlabyrinth im Zentrum des Gartens ab. Auf Anfragen von Nachbarn wird mitgeteilt, dies geschehe aufgrund eines Frostschadens.

Mehr zum Thema » Tebartz-van Elst - Der Limburger Skandalbischof

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Leserbriefe zu Tebartz-van Elst
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Es war das Aufreger-Thema der vergangenen Wochen: Die Geschehnisse um den überteuerten Bischofssitz in Limburg endeten mit der Entscheidung des Papstes, Bischof Tebartz-van Elst in eine mehrmonatige Zwangspause zu schicken. Hier sind Ihre Stellungnahmen dazu.
http://www.fnp.de/rhein-main/limburgerbischof/Leserbrief-Der-Eiertanz-ist-zu-Ende;art25268,667910
28.10.2013
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