Limburgs Skandal-Bischof Tebartz-van Elst: Mitarbeiter bestellte Dienstwagen für Tebartz-van Elst

Von Joachim Heidersdorf Der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst hat sich noch aus seinem Zwangsurlaub einen neuen 5er BMW bestellt. Der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst hat sich noch aus seinem Zwangsurlaub einen neuen 5er BMW bestellt.
Limburg.  Das Rätsel um den neuen Dienstwagen für den inzwischen emeritierten Bischof ist gelöst: Ein enger Mitarbeiter von Franz-Peter Tebartz-van Elst hat die Luxuslimousine im Januar bei BMW bestellt – im Auftrag des Bischofs! Das hat Bistumssprecher Stefan Schnelle heute Nachmittag der Frankfurter Neuen Presse bestätigt.
 
Schnelle spricht von einem „Mitarbeiter des Bischöflichen Haushalts“, das sind nur eine Handvoll Personen: darunter der Fahrer, der persönliche Referent und der Sekretär. Der Betroffene habe heute auf Nachfrage des bisherigen Generalvikars und jetzigen Ständigen Vertreters des Apostolischen Administrators in Limburg, Wolfgang Rösch, gesagt, dass er auf Anweisung von Tebartz gehandelt habe. Bilderstrecke Der Luxus-Bischof von Limburg Eine teure neue Residenz, ein Luxusflug nach Indien, prunkvolle Gottesdienste - seit langem gibt es Verschwendungsvorwürfe gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Das Vertrauen der Gläubigen ist erschüttert. Am 26. März 2014 wurde nun schließlich bekannt: Der Papst lässt den gestrauchelten Bischof nicht in sein Bistum zurückkehren.<br />&nbsp;<br />In unserer Fotostrecke listen wir chronologisch auf, warum der Limburger Bischof in Ungnade gefallen ist. Im zweiten Teil unserer Strecke sehen Sie dann Bilder vom Sitz des "Limburger Oberhirten." Fotos: Archiv 19. August 2012: Tebartz-van Elst wird Verschwendung vorgeworfen. Er sei erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen, berichtet das Magazin «Der Spiegel». Das Bistum weist die Vorwürfe zurück. 29. Mai 2013: Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Limburger Bischof wegen möglicher Falschaussage über ein Upgrade in die Business-Class bei einem Flug nach Indien.  
Brisant dabei: Zu diesem Zeitpunkt durfte der 54-Jährige aufgrund der vom Papst verordneten Auszeit keine Amtsgeschäfte führen.
 
Tebartz-van Elst und sein Mitarbeiter betrachteten die turnusmäßige Verlängerung des immer ein Jahr laufenden Leasingvertrages jedoch offensichtlich als Formalie. Der 535er-BMW mit edler Sonderausstattung soll im Mai ausgeliefert werden – wenn BMW keinen anderen Abnehmer findet. „Wir werden versuchen, vom Vertrag zurückzutreten“, sagt Schnelle. „Andernfalls steht das Bistum natürlich zu seinen Verpflichtungen.“ Limburger Bischofs-Skandal Der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst hat sich noch aus seinem Zwangsurlaub einen neuen 5er BMW bestellt. Teurer Dienstwagen Tebartz-van Elst bestellte neuen 5er BMW

Noch aus seinem von Papst Franziskus verordneten Zwangsurlaub hat Tebartz-van Elst offenbar einen neuen Dienstwagen für sich bestellen lassen. Dabei handelt es sich offenbar nicht um irgendein Auto, sondern um einen hochmotorisierten 5er BMW mit Vollaustattung.

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Limburgs Skandal-Bischof Tebartz-van Elst
Mitarbeiter bestellte Dienstwagen für Tebartz-van Elst
Das Rätsel um den neuen Dienstwagen für den inzwischen emeritierten Bischof ist gelöst: Ein enger Mitarbeiter von Franz-Peter Tebartz-van Elst hat die Luxuslimousine im Januar bei BMW bestellt – im Auftrag des Bischofs!
http://www.fnp.de/rhein-main/limburgerbischof/Mitarbeiter-bestellte-Dienstwagen-fuer-Tebartz-van-Elst;art25268,795698
31.03.2014
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Limburger Bischofs-Skandal
Limburg

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