Regensburg würde Tebartz-van Elst aufnehmen

Die deutschen Bischöfe zeigen sich erleichtert: Der Papst hat dem umstrittenen Limburger Bischof Tebartz-van Elst eine Auszeit verordnet. Das Bistum Regensburg bietet ihm hingegen Zuflucht an. Bischof Tebartz-van Elst. Foto: dpa Bischof Tebartz-van Elst. Foto: dpa
Bonn. 

Die deutschen katholischen Bischöfe haben sich erleichtert gezeigt nach der Entscheidung des Papstes, den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aus der Schusslinie zu nehmen. Dadurch werde «ein Raum eröffnet, um in dieser Situation zur inneren Ruhe zurückzufinden und eine neue Gesprächsbasis zu schaffen», teilte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch am Mittwoch mit. «Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten und auch weiterhin um eine Perspektive für die Zukunft bemühen und den Dialog suchen», fügte Zollitsch in einer in Bonn verbreiteten Mitteilung hinzu.

Das Bistum Regensburg hingegen verspricht Tebartz-van Elst Zuflucht. «Wenn der Bischof seine Auszeit im Bistum Regensburg verbringen will, ist er mit Sicherheit herzlich eingeladen», sagte ein Sprecher der Diözese dem Bayerischen Rundfunk. Bereits vor seiner Reise nach Rom war der umstrittene Kirchenmann in die Diözese gekommen und hatte den Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken, Albert Schmid, besucht.

Zuvor hatte Papst Franziskus entschieden, dass Tebartz-van Elst sein Bischofsamt in Limburg zunächst nicht ausüben wird. Tebartz-van Elst steht vor allem wegen seiner Amtsführung und der mindestens 31 Millionen Euro teuren Residenz auf dem Limburger Domberg in der Kritik.

Ausschlaggebend für seine Zukunft dürfte nun das Ergebnis einer Prüfung der Bischöfe sein. Derzeit nimmt eine von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzte Kommission die Kosten der Limburger Residenz unter die Lupe. Diese werde ihre Arbeit «zügig und sorgfältig fortsetzen, um die Kosten, die Finanzierung und die Entscheidungswege rund um die Bauprojekte auf dem Limburger Domberg zu klären», erläuterte Zollitsch.
 

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Regensburg würde Tebartz-van Elst aufnehmen
Die deutschen Bischöfe zeigen sich erleichtert: Der Papst hat dem umstrittenen Limburger Bischof Tebartz-van Elst eine Auszeit verordnet. Das Bistum Regensburg bietet ihm hingegen Zuflucht an.
http://www.fnp.de/rhein-main/limburgerbischof/Regensburg-wuerde-Tebartz-van-Elst-aufnehmen;art25268,664344
23.10.2013
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Limburger Bischofs-Skandal
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