Teure Bischofsresidenz: Tebartz-van Elst wohnt mietfrei in Limburg

Das teure Bischofshaus auf dem Domberg.	 Foto: dpa Das teure Bischofshaus auf dem Domberg. Foto: dpa
Limburg. 

Der ehemalige Limburger Bischof Tebartz-van Elst wohnt seit Wochen mietfrei in der millionenteuren Bischofsresidenz auf dem Domberg. Für den emeritierten Bischof gelten die Regelungen, die in der Dienstwohnungsordnung für Priester im Bistum Limburg festgelegt sind, erklärte Bistums-Sprecher Stephan Schnelle auf unsere Anfrage. Demnach muss Tebartz-van Elst keine Miete zahlen, sondern nur die anfallenden Nebenkosten. Außerdem muss er den geldwerten Vorteil versteuern.

Das sei ein Entgegenkommen dem abgesetzten Bischof gegenüber. so  ein Bistumssprecher gegenüber Hitradio FFH. Nachdem er über die Affäre mit den ausufernden Baukosten gestolpert war, habe man Tebartz van Elst angeboten, zumindest so lange bleiben zu dürfen, bis er etwas Neues gefunden habe.

Unterdessen gibt es laut "Spiegel" eine Debatte um ein Bild von Tebartz' Vorgänger Franz Kamphaus. Alle Bischöfe hängen in Limburg in einer Ahnengalerie. Dabei sei einigen Menschen das Bild von Kamphaus viel zu schlicht - im Gegensatz zum Bild von Tebartz van Elst, der sich in einer Fürstenpose hatte malen lassen.

Bilder zum Limburger Bischofsskandal:

Bilderstrecke Der Luxus-Bischof von Limburg Eine teure neue Residenz, ein Luxusflug nach Indien, prunkvolle Gottesdienste - seit langem gibt es Verschwendungsvorwürfe gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Das Vertrauen der Gläubigen ist erschüttert. Am 26. März 2014 wurde nun schließlich bekannt: Der Papst lässt den gestrauchelten Bischof nicht in sein Bistum zurückkehren.<br />&nbsp;<br />In unserer Fotostrecke listen wir chronologisch auf, warum der Limburger Bischof in Ungnade gefallen ist. Im zweiten Teil unserer Strecke sehen Sie dann Bilder vom Sitz des "Limburger Oberhirten." Fotos: Archiv 19. August 2012: Tebartz-van Elst wird Verschwendung vorgeworfen. Er sei erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen, berichtet das Magazin «Der Spiegel». Das Bistum weist die Vorwürfe zurück. 29. Mai 2013: Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Limburger Bischof wegen möglicher Falschaussage über ein Upgrade in die Business-Class bei einem Flug nach Indien.

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Teure Bischofsresidenz
Tebartz-van Elst wohnt mietfrei in Limburg
Der ehemalige Limburger Bischof Tebartz-van Elst wohnt seit Wochen mietfrei in der millionenteuren Bischofsresidenz auf dem Domberg. Auch um ein unbescheidenes Porträt-Bild gibt es neuen Streit.
http://www.fnp.de/rhein-main/limburgerbischof/Tebartz-van-Elst-wohnt-mietfrei-in-Limburg;art25268,862905
20.05.2014
http://static1.fnp.de/storage/pic/importe/fnpartikel/nichtzugeordnet/421603_0_heslesforum.jpg?version=1400561295
Limburger Bischofs-Skandal
Limburg

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